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Engere Kooperation

Neue bischöfliche Stiftung für zwei Schulen

Der Trägerverein Freies Katholisches Schulwerk berichtet von seiner Mitgliederversammlung.

16.12.2014
  • ST

Rottenburg. Der Verein Freies Katholisches Schulwerk (FKS), Träger der Carl-Joseph-Leiprecht-Schule (CJLS), steht vor seiner grundlegendsten Veränderung seit der Schulgründung vor 45 Jahren. Im kommenden Jahr soll seine Trägerschaft an eine neu zu errichtende, bischöfliche Stiftung aus CJL-Schule und Sankt-Meinrad-Gymnasium (SMG) übertragen werden. Der bisherige Verein bleibt als Förderverein bestehen. Die Mitgliederversammlung fixierte das durch zahlreiche Satzungsänderungen.

Der künftige Zusammenschluss von CJL-Schule und SMG hat im heutigen Schulalltag bereits erst Züge angenommen, berichtete CJL-Schulleiter Thomas Müller. So unterrichten seit vergangenem Jahr Lehrer des Gymnasiums an der Gemeinschaftsschule, und es entstanden Projekte wie das im Juli aufgeführte Konzert „Hänsel und Gretel“ aus Chören beider Schulen. Künftig wird es ab Klasse 1 nur noch einen gemeinsamen Schulvertrag geben. CJL-Schüler, die nach der 4. Klasse auf das SMG wechseln wollen, haben dort somit ihren Platz sicher.

Die Mitglieder des FKS legten einstimmig fest, dass die Trägerschaft an eine gemeinsame bischöfliche Stiftung übergeben wird. Vorstandsvorsitzender Franz Rude rechnet mit einem Termin in den ersten Monaten des neuen Jahres. Der FKS-Verein wird sich laut neuer Satzung auf ideelle und materielle Förderaufgaben zugunsten der Carl-Joseph-Leiprecht-Schule konzentrieren. Er behält ein Startkapital, wird sich dann aber über die laufenden Mitgliedsbeiträge finanzieren. Sobald das Datum der Stiftungserrichtung feststeht, wird eine Mitgliederversammlung einberufen, in der der neue Vorstand des FKS-Fördervereins gewählt wird.

Zu später Stunde hatte Franz Rude noch schlechte und gute Nachrichten von den anstehenden Baumaßnahmen: Planungsänderungen bei Küche und Brandschutz, die auferlegten Gutachten im Zuge des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und die nicht in der ersten Schätzung einbezogene Ausstattung der Klassenzimmer haben zu einer Steigerung der Baukosten um mehr als 15 Prozent geführt. Gute Nachricht: Die Mehrkosten können durch Einnahmen aus der Schulbauförderung, die höher sind als bisher angenommen, ausgeglichen werden. Außerdem wurde ein solider Finanzierungsplan für das Gesamtprojekt vorgestellt. Abschließend beschlossen die Mitglieder, die Planung und Finanzierung weiter umzusetzen.

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16.12.2014, 12:00 Uhr

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