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ULD hinterlässt Lücke

Neuer Dettenhäuser Rat – CDU ohne „Vize“

Abschied von den „Altgedienten“ und aufmunternde Worte für die Neuen prägten die konstituierende Sitzung des Dettenhäuser Gemeinderats am Dienstagabend.

17.07.2014

Dettenhausen. Trotz des „Wahlmarathons“ – es waren zahlreiche Ausschüsse neu zu besetzen – ging alles recht flott über die Bühne. Es war, wie Bürgermeister Thomas Engesser am Schluss bemerkte, „eine der kürzesten Sitzungen meiner Amtszeit“. Viel Publikum im Saal; viel Beifall. Für die ausscheidenden Räte – die ein eigens gefertigtes Schönbuch-Wappentier bekamen – gab es sogar Standing Ovations.

Zunächst aber verpflichtete Engesser reihum die neuen Räte per Handschlag. Die Aufwandsentschädigung sei „nicht mit Reichtum gleichzusetzen“, merkte er launig an. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.“ Der Rathauschef wünschte sich „eine konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde“.

Im 14-köpfigen Gemeinderat von Dettenhausen hatte es bei der Kommunalwahl einige Veränderungen gegeben. Neun Sitze eroberte die FWV, zwei mehr als bisher. CDU und SPD legten mit drei beziehungsweise zwei Sitzen jeweils um ein Mandat zu. Und die ULD, die Unabhängige Liste Dettenhausen, war gar nicht mehr angetreten. Was am Dienstag vor allem von Seiten der FWV noch einmal sehr bedauert wurde. Rainer Wizenmann meinte: „Wir müssen uns nun erst an das neue Gegenüber gewöhnen.“ Allgemein wurde bedauert, dass nun keine Handwerker mehr im Rat vertreten sind.

Einen kleinen Missklang gab es, weil beide Stellvertreter des Bürgermeisters aufgrund ihrer Größe die FWV-Fraktion bekam: Manfred Aberle und Ingomar Teltschick. Die CDU kritisierte, dass sie als zweitstärkste Fraktion nicht zum Zuge kam. „Wir hätten es gern in tradierter Form gehabt“, so Fraktionssprecher Reinhold Halder – der in geheimer Abstimmung gegenüber Teltschick den Kürzeren zog.

Engesser streifte noch einmal die ganzen Ereignisse der letzten Legislaturperiode, bevor er zahlreiche Räte und vor allem die Ausscheidenden ehrte. Für jene fand Matthias Groß (ULD) bewegende Worte: „Die Hälfte der Gemeinderats-Crew geht heute von Bord.“ Man habe immer einen „angenehmen und freundschaftlichen Stil gepflegt“ und habe eine „wirklich ganz tolle, engagierte Mannschaft auf dem Rathaus“. Den Neuen riet er gleichwohl, „dene a bissle auf d‘ Finger“ zu gucken.bau

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17.07.2014, 12:00 Uhr

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