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Positives Fazit trotz weniger Tagesgäste

Neuer Platz, neue Herausforderungen, neuer Besucherrekord

Die Minirock-Organisatoren zogen ein positives Fazit am Ende des diesjährigen Festivals. Die Macher mussten sich mit den Gegebenheiten am neuen Stadtort auf den Ihlinger Neckarwiesen zwar erst vertraut machen. Größere Pannen und Zwischenfälle gab es nicht. Rund 10 000 Besucher kamen am Wochenende.

08.08.2010
  • Fabian Ziehe

Neuer Platz, neue Herausforderungen, neuer Besucherrekord
Der Blick über die Dächer auf die Bühne: Das Minirock-Festival fand dieses Jahr erstmals auf den Ihlinger Neckarwiesen statt.

Ihlingen. „Nach der Schlammschlacht beim Aufbau war es schön, dass heute die Sonne raus kam“, sagt Festival-Sprecher Tobias Abt. Viele der insgesamt rund 400 Helfer waren noch am Donnerstag damit beschäftigt, mit Teppichen und Stroh vor der Bühne den zum Festivalgelände umgewidmeten Acker trocken zu legen. „Das Wetter hat uns schon zu schaffen gemacht“, so Abt.

Im Vorjahr Routine, dieses Jahr Neuland

Und nicht nur das: Beim vorigen Festivalgelände auf dem Horber Festplatz waren Aufbau und Infrastruktur schon fast „ein Selbstläufer“, sagt Abt. „Wir mussten dieses Mal mehr Energie in das Gelände stecken, das wir noch nicht kennen.“ Da landeten auch mal ein paar Dixi-Toiletten im Bühnen-Areal, das nachts für die Besucher nicht zu erreichen war. „Das ist wie bei einem neuen Haus, da quietscht es auch mal hier und da und man muss nachbessern“, stellt Abt fest.

Trotz aller Herausforderungen: Das Geplante konnte weitgehend umgesetzt werden. Etwa der Bus-Shuttle: Da es kaum Parkplätze um Ihlingen gibt und die Anwohner nicht übermäßig belastet werden sollten, mussten die Besucher auf einem Feld über Rexingen parken und in einen Bus umsteigen. Das hatte, die Folge, so Abt, dass manche Spontanbesucher abgeschreckt waren. Das machte sich im Verkauf der Tagestickets bemerkbar. Der Vorverkauf brachte es insgesamt auf gut 7000 Karten. Am Ende kamen aber „nur“ 10 000 Festivalgäste – das sind aber immerhin 2000 mehr als 2009.

Standort Ihlingen hat sich bewährt

Hinsichtlich des neuen Standortes und der Zusammenarbeit mit den Ihlingern sind die Festival-Organisatoren zufrieden. Der Lärmpegel sei vertretbar geblieben, meint Abt, die meisten Wildparker ließen sich dann doch dazu bewegen, das Auto wegzufahren bevor die Abschleppwagen anrollen mussten. „Wir haben alles abgesperrt, was in unserer Macht stand – komplett wird man es nie verhindern können“, sagt Abt. Ihn freut besonders die Resonanz des Festivals bei den Ihlingern: „Beim Start am Freitag hatte man das Gefühl, es waren mehr Ihlinger auf dem Gelände als Festivalbesucher.“ Sogar ein 80-jähriger Anwohner hatte sich in die erste Reihe gestellt, um das Treiben auf der Bühne zu verfolgen, Auch die betont herzliche Eröffnung durch Ortsvorsteher Franz Keßler freute die Festivalmacher.

Ob im kommenden Jahr das Festival am selben Standort stattfinden wird, wird sich erst nach der Nachbereitung in den kommenden Wochen zeigen – ebenso übrigens wie das finanzielle Ergebnis.

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08.08.2010, 12:00 Uhr

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