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Ulm

Neuer Prozess um versuchten Auftragsmord aus Liebeskummer

Mehr als zwei Jahre nach einem gescheiterten Auftragsmord an einem Mann muss sich eine Frau vor dem Landgericht Ulm wegen Beihilfe verantworten.

09.11.2015
  • dpa

Ulm. Die 23-Jährige ist die Schwester eines bereits verurteilten Mannes, der auf das Opfer geschossen hatte. Der zur Tatzeit 20 Jahre alten Angeklagten legt die Staatsanwaltschaft Beihilfe zu versuchtem Mord zur Last. Sie soll unter anderem gemeinsam mit dem Auftraggeber ein Auto für die Tat besorgt haben. Daraus war das Opfer später beschossen worden.

Der damals 45-Jährige, der Mitte 2013 an einem Maisfeld mit seinem Hund spazierenging, wurde lebensgefährlich verletzt. Der Täter bekam dafür 1000 Euro, vom Rivalen des Opfers. Wegen dieser Tat hatte das Landgericht den eifersüchtigen Auftraggeber und den Schützen im Juli 2014 zu Freiheitsstrafen von 13 Jahren und 10 Jahren verurteilt. Zwei weitere Angeklagte erhielten wegen Beihilfe eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten sowie 4 Jahre. Die heute 23-Jährige war bereits im damaligen Verfahren Mitangeklagte. Das Verfahren wurde aber abgetrennt und beginnt erst jetzt.

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09.11.2015, 12:00 Uhr

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