Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kinogeschichte und mehr

Neues Halbjahresprogramm des Reutlinger Geschichtsvereins

Der Reutlinger Geschichtsverein lädt auch im zweiten Halbjahr wieder zu Vorträgen und Veranstaltungen ein. Den Auftakt macht der Tag des offenen Denkmals am 14. September.

11.08.2014

Reutlingen. Laufende Bilder sind in Reutlingen schon seit über 100 Jahren zu Hause, daher ist es kein Wunder, dass das Thema Kino eine wichtige Rolle im Programm des Geschichtsvereins spielt. Andreas Vogt wird am 22. Oktober im ehemaligen „Kali“ in der Katharinenstraße Einblicke in die facettenreiche Reutlinger Kinogeschichte geben, die bereits 1908 mit dem „Kinematograph National“ am Weibermarkt begann.

Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt allerdings auf der lokalen und regionalen Wirtschaftsgeschichte. So berichtet zum Beispiel Marisse Hausser am 24. September über „Tüftler, Pioniere und Patente“, wobei Reutlinger Unternehmer des 19. Jahrhunderts und ihre Erfindungen im Mittelpunkt stehen werden.

Am 19. November erläutert Wolfgang Geisel, ehemaliger Wirtschaftsförderer der Stadt und Zeitzeuge des Reutlinger Wirtschaftsgeschehens der 60er und 70er-Jahre, wie der Strukturwandel Reutlingens Wirtschaft umkrempelte. Der wirtschaftliche Schwerpunkt wird am 30. September durch eine Führung über das Gelände der Firma Bosch abgerundet.

Am 16. Oktober spricht Kulturamtsleiter Werner Ströbele im Heimatmuseum über „125 Jahre städtische Sammlung – 75 Jahre Heimatmuseum“. Ein Vortrag über die Geschichte und Entwicklung des Aufbewahrens alter Dinge. Ergänzend zu diesem Programm bieten Geschichtsverein und Volkshochschule wieder mehrere Fahrten und Exkursionen an. Besonders erwähnenswert ist dabei die zusammen mit Dr. Bernd Breyvogel, Leiter des Stadtarchivs und Bauernkriegsmuseums Weinstadt, vorbereitete Halbtagsfahrt zu den Stätten des „Armen Konrads“, der als wichtigster Vorläufer des Deutschen Bauernkriegs gilt.

Darüber hinaus wird es am 8. November – im Vorfeld der jährlichen Gedenkstunde in der Marienkirche zur Erinnerung an die Pogromnacht im November 1938 – eine Fahrt nach Buttenhausen und Grafeneck geben.lfs

Info: Weitere Informationen unter: www.reutlinger-geschichtsverein.de

So hat die Katharinenstraße mit dem Kali-Kino früher ausgesehen.Bild: Geschichtsverein

Zum Artikel

Erstellt:
11. August 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
11. August 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. August 2014, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen