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Slalom

Neureuther legt los wie noch nie

Der alpine Slalom-Spezialist überrascht als Dritter von Sölden und erhält einen neuen Spitznamen.

24.10.2016
  • DPA/SID

Sölden. Zumindest bei der Siegerehrung war Felix Neureuther in Sölden der Schnellste. Marcel Hirscher und der überragende Sieger Alexis Pinturault nestelten am Sonntag noch am Verschluss, da hatte der beste deutsche Skirennfahrer seine Sektflasche für den unerwarteten dritten Rang im ersten Riesenslalom des WM-Winters schon geöffnet. „Ich bin heute mit dem dritten Platz echt so dermaßen zufrieden. Das hätte ich wirklich nicht gedacht im Vorfeld“, sagte Neureuther nach seinem ersten Podestplatz in diesem Weltcup-Winter. „Ich freu‘ mich wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.“ Und tatsächlich war Neureuther beim traditionellen Saison-Auftakt auf dem Rettenbachgletscher noch nie so gut.

Am Ende fehlten ihm 1,37 Sekunden auf den Franzosen Pinturault und 0,67 Sekunden auf den fünfmaligen Gesamtweltcupsieger Hirscher aus Österreich. „Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich dieses Jahr um einiges näher dran. Das ist schon mal was absolut Positives“, sagte Neureuther zum Rückstand auf die beiden besten Riesenslalom-Fahrer der Branche, nachdem er sofort die Norm für die Ski-WM erfüllt hatte. „Felix ist halt ein brutales Rennpferd. Der hat ein unheimliches Gefühl für das, was er macht“, lobte Alpinchef Wolfgang Maier.

Weil zudem Benedikt Staubitzer mit Rang zwölf das zweitbeste Resultat seiner Weltcup-Karriere gelang, war Maier insgesamt sehr zufrieden mit dem Saisonstart. Staubitzer schaffte zudem die halbe WM-Norm und braucht nur noch ein weiteres Top-15-Ergebnis.

An der positiven Bilanz änderten auch die Resultate von Stefan Luitz und Fritz Dopfer nichts. Luitz rutschte nach einem vielversprechenden fünften Rang nach dem ersten Lauf noch bis auf Platz 19 zurück. „Das nagt schon sehr und nervt mich“, sagte er. Dopfer wurde nur 27. „Der zweite Lauf war ein Rückfall in alte Mu st er“, befand er.

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24.10.2016, 06:00 Uhr

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