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Stuttgart/Neresheim

Neustart für Prozess um rätselhafte Kloster-Millionen

Neue Runde im juristischen Streit um die rätselhaften Millionen aus dem schwäbischen Benediktiner-Kloster Neresheim: Am Oberlandesgericht Stuttgart wird heute über drei Berufungsverfahren verhandelt.

21.10.2016

Von dpa/lsw

Das Kloster in Neresheim. Foto: Stefan Puchner/Archiv dpa/lsw

Stuttgart/Neresheim. Das Landgericht Ellwangen hatte die Klagen auf die Herausgabe von Teilen des insgesamt vier Millionen Euro umfassenden Zufallsfundes abgewiesen - im Wesentlichen weil die Kläger ihre Ansprüche nicht ausreichend nachweisen konnten. Anfang März waren die Verfahren kurzfristig von der Tagesordnung geflogen, weil ein Rechtsanwalt im Stau stand.

Ein früherer Abt des Klosters hatte die Millionensumme auf heimlichen Konten gebunkert. Nach seinem Tod wurden die Unterlagen dazu zufällig in einem Sekretär gefunden. Das Wissen darüber nahm der Mönch mit ins Grab. Die Benediktiner haben das Geld nach Angaben eines Sprechers bisher nicht angerührt. Erst sollen alle möglichen Ansprüche geklärt sein. Drei Millionen Euro liegen fest auf einem Konto in Aalen, eine weitere Million auf einem Konto in Krefeld. Ein Teil des Geldes soll zu einem raffinierten Steuersparmodell gehört haben. Bei den drei Berufungen geht es unter dem Strich um eine Summe von gut einer Million Euro.

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Erstellt:
21. Oktober 2016, 08:10 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2016, 06:41 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2016, 06:41 Uhr

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