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Bald nachrüsten

Neustetten muss den Brandschutz verbessern

Die Gemeinde Neustetten muss den Brandschutz in mehreren öffentlichen Gebäuden verbessern. Einige Maßnahmen stehen noch in diesem Jahr an.

01.08.2014
  • mi

Neustetten. Seit zwölf Jahren gab es in Neustetten keine Brandverhütungsschau mehr, sagte Bürgermeister Gunter Schmid am Montag im Gemeinderat. Schuld daran sei der Personalmangel im eigentlich dafür zuständigen Landratsamt. Deswegen habe die Gemeinde nun ein privates Büro mit der Untersuchung von fünf öffentlichen Gebäuden beauftragt: Pflegeheim Stäble, Bürgerhaus und Stäblehalle (alle in Remmingsheim), Grundschule Wolfenhausen und Bürgerhaus Nellingsheim. Das Ergebnis fiel aus wie erwartet: Der Brandschutz ist veraltet und reicht nicht mehr für die heutigen gesetzlichen Bestimmungen.

Welche Maßnahmen nun unmittelbar anstehen, und wo die Gemeinde erst 2015 aktiv werden muss, das will Schmid nach den Sommerferien im Gemeinderat besprechen. Für dieses Jahr rechne er mit Kosten von rund 100 000 Euro, sagte der Bürgermeister dem TAGBLATT. Im Haushalt sind nur 30 000 Euro eingeplant.

Als Sofortmaßnahme hat Schmid den Vereinsraum im Dachgeschoss des Remmingsheimer Bürgerhauses sperren lassen. Dort fehlt ein geeigneter zweiter Fluchtweg. Aber, so der Bürgermeister: „Wir können genügend Ausweichmöglichkeiten anbieten.“ Nach dem Auszug von Heimatmuseum und Bücherei gibt es im Bürgerhaus viel Platz.

Der Gemeindehaushalt dürfte die zusätzlichen Investitionen verkraften. Denn die Verlegung der neuen Glasfaserkabel von Obernau hinauf nach Remmingsheim wird deutlich billiger als geplant. Auch sonst sieht es ganz gut aus mit den Neustetter Finanzen, sagte Kämmerer Martin Bühler im Gemeinderat. Er stellte am Montag seinen Zwischenbericht fürs erste Halbjahr vor. Ob der Haushalt zum Jahresende aufgeht, oder ob die Gemeinde wie geplant knapp eine halbe Million Euro aus ihren Rücklagen nehmen muss , könne man aber noch nicht sagen.

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01.08.2014, 12:00 Uhr

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