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Prosit auf die Horber Kunst!

Nicht nur Urquell: Grafikerin Katrin Kinsler auf 9. Grafik Biennale in Pilsen vertreten

Zur 9. Internationalen Grafik Biennale in Pilsen in diesem Herbst hat die internationale Jury aus mehr als 1600 Arbeiten 153 ausgewählt. Die Horber Künstlerin Katrin Kinsler ist mit ihrer Zeichnung „Rob“ dabei.

01.08.2014
  • Michael Zerhusen

Horb. Die westböhmische Stadt ist nicht nur wegen ihres Gerstensafts weltberühmt, sondern wurde dank ihres Kunstangebots auch zur Europäischen Kulturhauptstadt 2015 ernannt. „Die Biennale der Zeichnung in Pilsen wird weltweit ausgeschrieben, entsprechend hoch ist die Beteiligung“, hieß es im Hinweis, den der Bundesverband Bildender Künstler (BBK) den deutschen Kollegen gegeben hatte. Und tatsächlich war die Vorarbeit enorm: 461 Künstler aus 44 Ländern reichten insgesamt 1669 Arbeiten ein. Keine leichte Aufgabe also für das Gremium, das sowohl über die Teilnahme an der Biennale als auch über die Vergabe der zwölf Preise befinden musste.

Die Jurymitglieder aus Polen und Portugal, Deutschland, Ungarn, Tschechien und der Slowakei haben sich für 153 grafische Arbeiten entschieden, die von 129 Kreativen aus 32 Nationen stammen. Die Zeichnungen werden vom 8. Oktober bis 16. November in diversen Museen und Galerien der viertgrößten Stadt Tschechiens gezeigt, außerdem erscheint ein umfangreicher Katalog.

Das Verfahren war auch insofern aufwändig, als ausschließlich anhand von Originalen juriert wurde. Fünf Arbeiten durften abgegeben werden, „ich habe drei hingeschickt“, erklärt Katrin Kinsler. Jetzt hat ihr die Geschäftsführende Direktorin der Biennale, Gabriela Darebná, per E-Mail mitgeteilt, dass ihre Arbeit „Rob“ aus dem Jahr 2007 ausgewählt wurde – eine 100 mal 70 Zentimeter große Zeichnung im Comic-Stil, auf der sie selbst und der Skateboard-Designer Rob Roskopp abgebildet sind.

Darüber hinaus besteht die Chance, dass das Horber Kunst-Stück im kommenden Jahr noch einmal in der 170 000-Einwohner-Metropole zu sehen sein wird. Denn im Rahmen des Programms, mit dem sich die Stadt 2015 als Europäische Kulturhauptstadt präsentieren will, soll auch eine Auswahl der Biennale-Zeichnungen zu sehen sein.

Katrin Kinsler, deren grafische Arbeit derzeit auch im Eutinger Rathaus unter dem Titel „Die da oben“ zu bestaunen ist (wir berichteten), war mit einzelnen Bildern schon in Edinburgh, Glasgow, Budapest vertreten und arbeitete im vergangenen Jahr bei Salem Art Works im Osten der USA – „aber der Erfolg bei der Pilsener Biennale freut mich mit Blick auf die große ‚Konkurrenz‘ besonders“, sagt die Künstlerin. Bei der Eröffnung am 8. Oktober will sie auf jeden Fall dabei sein: „Da trink‘ ich dann ein Urquell.“

Nicht nur Urquell: Grafikerin Katrin Kinsler auf 9. Grafik Biennale in Pilsen vertreten
Katrin Kinsler Bild: Kuball

Nicht nur Urquell: Grafikerin Katrin Kinsler auf 9. Grafik Biennale in Pilsen vertreten
Selbstportrait-Serie: Die grafische Arbeit „Rob“ aus dem Jahr 2007 – im Herbst bei der Biennale in Pilsen zu sehen – ist ein Schwesterbild von „Rob & me“ von 2005, das mit fünf weiteren Zeichnungen aus dieser Serie schon in der Horber Galerie „raum für kunst“ ausgestellt war.

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01.08.2014, 12:00 Uhr

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