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Hochwasserschutz Entringen

Nicht verrammeln

Hochwasserschutz für Entringen fordert ein Bewohner.

17.09.2012

Lieber Gemeinderat und Gemeindeverwaltung in Ammerbuch, im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT lese ich, dass in Bodelshausen der Startschuss für ein erstes großes Rückhaltebecken fiel. .6,5 Millionen Euro lässt sich Bodelshausen das kosten.

In Ammerbuch-Entringen haben wir Anlieger am Käs- und Rohrbach vom Bauverwaltungsamt mit Datum 1. Oktober 2003 ein Schreiben bekommen, in dem uns mitgeteilt wird: „Der Gemeinderat hat am 22. September 03 beschlossen, keinen aktiven Hochwasserschutz von Seite der Gemeinde zu betreiben.“ Gründe: Der Hochwasserschutz sei eine „rein freiwillige Leistung“, außerdem könne „der finanzielle Aufwand in der heutigen wirtschaftlichen Lage von der Gemeinde nicht mehr getragen werden“.

Tübingen hat am 24. Februar 2012 den Hochwasserdamm im Goldersbach eingeweiht 3,5 Millionen – so weit ich weiß hat Tübingen pro Kopf erheblich mehr Schulden als Ammerbuch. Lieber Gemeinderat, es ist an der Zeit, dass Ihr mit dem Geld, das ja von uns Bürgern kommt, auch uns Bürger schützt und endlich mit der Planung und dem Bau einen Hochwasserdamms vor Entringen beginnt. Da wir ja, wie ich im TAGBLATT gelesen habe, Überschuss im Haushalt erwirtschaftet haben, sollte sich unser Gemeinderat, der doch zum Wohl seiner Bürger gewählt wurde, endlich aktiv mit dem Thema Hochwasserschutz befassen! Wir Anlieger können nicht täglich, wenn wir zum Haus rausgehen, das Gebäude hinter uns verrammeln, falls ein Unwetter kommt. Dies ist gänzlich unmöglich.

Hartmut Vetter, Entringen

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Erstellt:
17. September 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
17. September 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. September 2012, 12:00 Uhr

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