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Demo des „Aktionsbündnis Solidarität mit Israel“

Nicht verwunderlich

Die Debatte über die Kundgebung des „Aktionsbündnis Solidarität mit Israel“ auf dem Tübinger Marktplatz geht weiter.

04.08.2014

Die ganze Aufregung im Kommentar von Volker Rekittke (2. August) und die Vorwürfe von Herrn Kuckenburg sind für mich kaum nachvollziehbar. Wie kann es überraschen, dass diese Demonstration auch Raum für zustimmende Worte in Bezug auf das Vorgehen der Regierung Israels bot? Zumal diese Kundgebung nicht nur unter dem Schlagwort „Nie wieder Antisemitismus und Judenhass!“, sondern auch unter dem Motto „Solidarität mit Israel“ im TAGBLATT vom 30. Juli angekündigt worden ist und von einem „Aktionsbündnis Solidarität mit Israel“ organisiert wurde.

Ist Solidarität qua Definition nicht das „unbedingte Zusammenhalten mit jemandem aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele“ (Duden)? Insofern erscheint es mir sogar denklogisch keinesfalls verwunderlich, dass eine Demo, die auch zur Solidarität mit Israel aufruft, eben eine „Zustimmungsveranstaltung“ darstellt. Das ist gerade Ausdruck von Solidarität! Dies nicht zu begreifen, zeugt meines Erachtens von Unverstand.

Tobias Wanner, Tübingen

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04.08.2014, 12:00 Uhr

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