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Ein neues Kapitel

Nick Wiggins kommt zu den Walter Tigers

Wieder NBA-Flair in Tübingen, zumindest ein Hauch davon: Die Walter Tigers Tübingen verpflichten den Kanadier Nick Wiggins, dessen Bruder bei Cleveland spielt. Coach Igor Perovic freut sich auf „den größten Athleten, den ich je trainiert habe.“

26.07.2014
  • Hansjörg Lösel

Tübingen. Via Twitter ließ Nick Wiggins die Netzgemeinde an seinem Glück teilhaben: „Heute beginnt ein neues Kapitel in meinem Leben“, schrieb „Wiggys_World15“, „what a feeling!“ Soeben hatte der 23-Jährige einen Vertrag bis 2015 beim Basketball-Bundesligisten Walter Tigers Tübingen unterschrieben. Wie sein künftiger Teamkollege Michael Cuffee hatte auch der Kanadier Coach Perovic und Manager Robert Wintermantel in Las Vegas überzeugt. Der 1,95 Meter große Guard mit einer beeindruckenden Arm-Spannweite von 2,13 Metern spielte allerdings nicht beim Einladungsturnier vor, sondern fiel dem Tigers-Duo im Training der Sacramento Kings auf.

Mit der Wichita State University kam Wiggins in der vergangenen Saison der US-Collegeliga NCAA auf eine beeindruckende Serie von 35 Spielen ohne Niederlage – in den Playoffs scheiterte der Underdog an Kentucky. Im Schnitt kam Wiggins pro Partie auf 5,1 Punkte und 2,3 Rebounds. Keine Statistik, auf die Spielervermittler sofort anspringen. Doch Perovic und Wintermantel schauten genau hin und sind von der Qualität des Neuen überzeugt. Wiggins sei „der größte Athlet, den ich je trainiert habe“, sagt der Coach und lobt besonders die Verteidigung und das Eins-gegen-Eins des Kanadiers. Der kommt aus einer sportlichen Familie: Schon der Papa Mitchell war NBA-Profi, Mama Marita holte als Leichtathletin zwei Silbermedaillen bei Olympia 1984. Und Nicks jüngerer Bruder Andrew wurde kürzlich mit viel Getöse von den Cleveland Cavaliers verpflichtet.

Letzte Baustelle für die Tigers ist nun die Position des Power Forwards, außerdem müssen die Tübinger weitere deutsche Spieler verpflichten. „Man muss noch etwas Geduld haben“, sagt Manager Wintermantel, mehr will er nicht verraten. Eine Rückkehr von Nils Mittmann allerdings wird damit immer unwahrscheinlicher.

Zum Abschluss der zweiwöchigen China-Reise hat Julian Albus von den Walter Tigers Tübingen mit der deutschen A2-Nationalmannschaft gegen Serbien mit 61:77 verloren. Dem Team von Bundestrainer Henrid Rödl waren die Strapazen anzumerken, Albus blieb dabei ohne Punkt.

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26.07.2014, 12:00 Uhr

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