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Querpass

Nimmermüde Eis-Eilige

12.12.2016
  • THOMAS GRUBER

Rekorde sind dazu da , gebrochen zu werden. Oftmals sind sie Anreiz, im Training noch eine Schippe draufzulegen, um im Wettkampf dann eine Bestmarke zu knacken. Dass manch ein Sportler aus diesem ehrgeizigen Streben unerlaubte Mittel zuführt, soll an dieser Stelle ausdrücklich nicht das Thema sein – zumindest nicht der Leitfaden dieser Kolumne.

Die älteste Olympiasiegerin bei Winterspielen war die russische Skilangläuferin Raissa Smetanina, die bei ihrem Staffel-Coup 1992 in Albertville 39 Jahre und 354 Tage alt war. Als älteste Medaillengewinnerin wird in den Olympia-Büchern Cheryl Noble geführt, sie brachte es beim Bronze-Gewinn des Curling-Teams Kanada 2002 in Salt Lake City auf 45 Jahre und 148 Tage. Auch diese Alters-Bestmarken müssen keine Rekorde für die Ewigkeit sein. Beim aktuellen Weltcup der Eisschnellläufer in Heerenveen glänzte die nimmermüde Claudia Pechstein. Sie unterstrich durch Rang zwei über 5000 m ihre Zugehörigkeit zur Welt-Elite. Für die Berlinerin war es der 110. Podestplatz bei einem Weltcup-Rennen. Dieser ist Motivation auf dem Weg nach Olympia in Pyeongchang – exakt dann im Februar 2018 feiert sie den 46. Geburtstag. Fünfmal triumphierte die Kufenflitzerin bei Winterspielen, obwohl sie 2010 Vancouver wegen einer Doping-Sperre verpasst hatte. Aber das ist ja ein anderes Thema.

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12.12.2016, 06:00 Uhr

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