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Ulm

Noch keine Verdächtigen nach Brandanschlag in Ulm

Nach dem Brandanschlag auf einen Moscheeverein in Ulm sucht die Polizei weiter nach den Tätern.

19.03.2018

Von dpa/lsw

Rußpuren sind auf dem Gehweg vor eines als Moschee genutzten Hauses zu sehen. Foto: Ralf Zwiebler dpa/lsw

Ulm. Bisher gebe es aber noch keine Verdächtigen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Unbekannte hatten in der Nacht zum Montag eine mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Flasche gegen ein Fenster des Vereins geworfen. Das Fenster im Erdgeschoss blieb demnach aber ganz, allerdings zerbrach die Flasche am Boden. Ein Feuer brach aus. Verletzt wurde niemand.

Zur Tatzeit seien sieben Menschen im Gebäude gewesen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln deshalb wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung. In dem Haus befindet sich auch ein türkischer Obst- und Gemüseladen. Die Gebetsräume in der ersten und zweiten Etage des Hauses werden von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüs (IGMG) betrieben. 

Zuvor hatte die Polizei angegeben, die Räumlichkeiten der Moschee würden sich im Hinterhaus befinden. Diese Angabe sei aufgrund erster Erkenntnisse erfolgt und habe «im Zuge der weiteren Ermittlungen korrigiert werden müssen», sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Rußpuren sind auf dem Gehweg vor eines als Moschee genutzten Hauses zu sehen. Foto: Ralf Zwiebler dpa/lsw

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Erstellt:
19. März 2018, 13:06 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2018, 17:00 Uhr

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