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Nehrener Gässle zu

Nordring fünf Wochen halbseitig gesperrt

Das „Nehrener Gässle“ zwischen Mössingen und Nehren ist ab Montag, 7. Juli, wegen Instandsetzungsarbeiten fünf Wochen lang voll gesperrt. Der Mössinger Nordring ist wegen der Sanierung eines Hangrutsches halbseitig gesperrt.

01.07.2014

Nehren / Mössingen. Zwischen der L 384 bei Nehren und dem Kreisverkehr bei Mössingen liegt die K 3934, das so genannte „Nehrener Gässle“. Während der fünfwöchigen Bauzeit wird der Pkw-Verkehr über den Nordring Mössingen – L 384 – nach Nehren umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Lastwagenverkehr wird über Mössingen – L 385 – B 27 Ofterdingen – L 394 Nehren in beiden Richtungen umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können den Parallelweg zur Kreisstraße 6934 benutzen.

Laut Landratsamt sind die Instandsetzungsarbeiten notwendig, weil der Fahrbahnbelag starke Netzrisse und Verdrückungen aufweist. „Die bituminöse Deck- und Tragschicht wird vollständig, die Schottertragschicht wird je nach Erfordernis teilweise ausgebaut.“ Gleichzeitig wird die schadhafte Straßenentwässerung saniert. Diese weist alters- und bauartbedingte schwerwiegende Schäden auf. Die Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf etwa 340 000 Euro und werden vom Landkreis Tübingen getragen.

Zeitgleich mit der Instandsetzung des Nehrener Gässles beginnen am Montag, 7. Juli, auch die Sanierungsarbeiten an der K 6934 (Nordring Mössingen). Es ist eine Bauzeit von fünf Wochen vorgesehen. Für die Sanierungsarbeiten muss die Fahrbahn halbseitig gesperrt werden, die Verkehrsreglung erfolgt durch eine Ampel. Während der arbeitsfreien Zeit wird diese jedoch außer Betrieb genommen.

Im vergangenen Jahr kam es nach ergiebigen Niederschlägen am Nordring Mössingen zu einem Hangrutsch auf einer Länge von etwa 50 Metern. Dabei rutschte Oberboden in die Entwässerungsmulde zwischen Fahrbahn und Hang. Für Verkehrsteilnehmer sei dies jedoch kaum wahrnehmbar gewesen, betont Marcel Wahl, Sachgebietsleiter Straßenbau beim Landratsamt. Um weiteres Gefährdungspotenzial für die Kreisstraße zu verhindern und die Entwässerungseinrichtung freizulegen, müsse dieser Bereich instand gesetzt werden.

Dabei wird das herunter gerutschte Erdmaterial aufgenommen und entsorgt. Hinter der Entwässerungsmulde wird auf einem Betonfundament eine zwei Meter hohe Natursteinmauer aufgebaut. Dahinter wird ein Stützkeil aus Grobschotter auf der abgetreppten Böschung angelegt. Zur Entwässerung der Böschungsfläche wird eine Teilsickerleitung verlegt. Die Sanierungsarbeiten kosten den Landkreis Tübingen rund 77 000 Euro. Die Arbeiten werden erst jetzt erledigt, da sie zunächst ausgeschrieben werden mussten. „Sie waren nicht so akut, dass wir sie freihändig vergeben haben“, erklärte Wahl auf Nachfrage.

Das Landratsamt Tübingen bittet die Autofahrer um Verständnis. Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit seien nicht auszuschließen. Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.ST

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01.07.2014, 12:00 Uhr

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