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Kommentar zum Gipfeltreffen mit Nordkorea

Nur ein Anfang

Wie sich die Ereignisse überschlagen! Was im Konflikt um Nordkorea bis vor wenigen Wochen noch als undenkbar galt, scheint jetzt zum Greifen nah.

10.03.2018

Von Günther Marx

Berlin. Kim Jong Un und Donald Trump verhandeln von Angesicht zu Angesicht – und damit auf Augenhöhe – über das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm. So zumindest der Plan. Es ist fast wie im Film: Zwei Männer regeln die Sache unter sich.

So einfach wird es freilich nicht werden. Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen, so die Erfahrung, sind mühsam und langwierig. Kim hat klare Ziele: Ende der Sanktionen, wirtschaftliche Hilfe, Anerkennung und Sicherheit. Dafür lässt er mit sich über sein Atomprogramm reden. Wie weit, wird sich zeigen. Ein völliger Verzicht wäre die Umkehrung der nordkoreanischen Staatsdoktrin, die in der Bombe eine Lebensversicherung sieht.

Dennoch ist der Prozess sensationell zu nennen; gerade angesichts einer Vergangenheit, in der der Krieg der Worte immer wieder auch in einen heißen Krieg umzuschlagen drohte. Auf Wunder aber wird die Welt noch eine Weile warten müssen.

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Erstellt:
10. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. März 2018, 06:00 Uhr

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