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Kommentar

Nur kein Fehlschuss

Ein Bosch-Mitarbeiter, der vor zehn Jahren ins Koma gefallen ist und nun aufwacht, dürfte seinen Augen nicht trauen. Der Automobilzulieferer – der sich schon immer gern als Technologie-Unternehmen gesehen hat – ist auf dem Weg ins Internet. Der grundsolide und einst etwas träge Konzern öffnet sich und erfindet sich zum Teil neu.

28.01.2017
  • THOMAS VEITINGER

Dabei haben sich die Stuttgarter viel von Silicon Valley abgeschaut: Kleine, agile Einheiten, internationale Zukäufe, innovative Themen, Services, die auch mal scheitern dürfen, unbedingte Internet-Ausrichtung und Vernetzung. Bosch weiß genau: Das Schicksal des Unternehmens ist weiterhin die Autotechnik. Sie finanziert Gegenwart und Zukunft.

Deshalb macht sich der Konzern die Entscheidung über eine Batteriezellen-Produktion nicht leicht. Hier einzusteigen wäre ein großes Ding, größer als der Versuch im Solargeschäft – der gründlich schief ging und dessen Abwicklung Bosch mehr als eine Milliarde Euro kostete. Vom Start an will man nicht weniger als Asiaten und Amerikanern überlegen sein. Einen Fehlschuss darf sich das Unternehmen nicht leisten. Das Geld wird für Forschung und Entwicklung gebraucht.

Doch vermutlich verhindert die schlechte Erfahrung im Solar-Bereich hier Glücksrittertum, für das sich das immer noch sehr solide Unternehmen sowieso nicht eignet.

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28.01.2017, 06:00 Uhr

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