Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Bilder aus dem Reich der Mitte

Nur kurz zu sehen: traditionelle und moderne chinesische Arbeiten im Kongresszentrum

Zwei wertvolle Zeugnisse moderner chinesischer Malerei sind seit Donnerstag im Besitz der Stadt beziehungsweise der Freudenstadt Touristik. Sie wurden übergeben von einer chinesischen Delegation zur Eröffnung einer bemerkenswerten Ausstellung im Kongresszentrum, die leider bereits wieder abgebaut ist.

21.11.2015
  • Hannes Kuhnert

Freudenstadt. Die bedeutenden chinesischen Künstler Sun Anmin und Zheng Xiang – die SÜDWETSPRESSE hat darüber berichtet – stellten im Kur- und Kongresszentrum eine Reihe ihrer Arbeiten traditioneller und moderner chinesischer Malerei aus. Es waren ganz unterschiedliche Bilder, viele davon fußend auf der alten chinesischen Kalligraphie, aber auch Arbeiten in üppigen Ölfarben und großflächigen Druckgrafiken.

Beide Künstler kommen zwar aus der gleichen Meisterschule, haben aber ganz unterschiedliche künstlerische Wege eingeschlagen. Sun Anmin, machte auch in der Politik Karriere, war zeitweise stellvertretender Bürgermeister in Peking und gehört einflussreichen Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Kunst an. Auch Zhen Xiang zählt zu den führenden Malern Chinas. Er hat zahlreiche Funktionen in der nationalen Kunstszene seines Landes inne. Er stellte seine Bilder im unteren Foyer des Kongresszentrums aus, und zwar nicht an den Wänden, sondern scheinbar ungeordnet auf dem Fußboden. Die ganz eigene Atmosphäre des Raums und die dortigen Lichtverhältnisse hätten ihn dazu stimuliert, meinte er auf Nachfrage.

Bei der Eröffnung der Ausstellung freute sich Tourismusdirektor Michael Krause über die Ausstellung und bedauerte, dass sie so kurzfristig zustande gekommen und nur so kurz zu sehen sei. Er dankte den beiden Geschäftsführern des Eduard-von-Hallberger-Instituts in Freudenstadt, Frau Zhen Wang und Dr. Friedrich Bergler, die bei der Organisation behilflich waren. Immer wieder bereichere das Institut das kulturelle Leben Freudenstadts mit künstlerischen Höhepunkten und fördere somit die deutsch-chinesische Freundschaft.

Krause, erst kürzlich von einem China-Besuch zurückgekommen, unterließ es wohlweislich, den anwesenden chinesischen Gästen vom größten deutschen Marktplatz in Freudenstadt vorzuschwärmen. Er habe in Peking einige Plätze gesehen und wolle angesichts derer Dimensionen dann doch lieber schweigen.

Seine Liebe zu Freudenstadt, „meine zweite Heimat“, versicherte Zhang Wencheng, der Organisator der Ausstellung, bevor Zhen Xiang in seine Malerei einführte.

Nur kurz zu sehen: traditionelle und moderne chinesische Arbeiten im Kongresszentrum
Nicht an den Wänden sondern auf dem Foyer-Fußboden präsentierte Maler Zhen Xiang (links) mit Organisator Zhang Wencheng seine Bilder. Bild: rt

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

21.11.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball