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Grippe

Nur vereinzelte Fälle von Influenza im Kreis

Keine Anzeichen für eine Grippewelle im Kreis Tübingen: Das Gesundheitsamt rät dennoch zur Vorsicht und zur Impfung.

29.12.2016
  • loz

Seit Oktober konnte das Labor des Tübinger Gesundheitsamtes in 15 Fällen einen Influenza-Virus nachweisen. „Natürlich handelt es sich dabei nur um die Labormeldungen – Erkrankte gibt es mehr“, fügt Oliver Piehl hinzu. Der Amtsarzt des Gesundheitsamtes sieht darin aber keinen Anlass zur Sorge um eine Grippewelle: „Das deckt sich mit den Zahlen im letzten Jahr.“

Damals ließ sich ein deutlicher Anstieg der Influenza-Fälle erst im Februar und März verzeichnen – insgesamt waren es in der vergangenen Saison 238 vom Labor nachgewiesene Grippe-Erkrankungen. „Es kann durchaus sein, dass es auch 2017 wieder einen Anstieg in diesem Zeitraum geben wird“, so Piehl. Allerdings könne es auch früher passieren: „Aber im Grunde ist ein Gipfel der Erkrankungen im März nichts Ungewöhnliches.“

Aus seiner Sicht hängt das auch mit dem nachlassenden Schutz der Impfungen zusammen: „Wenn man sich im September impfen lässt, ist die Immunität im Februar oder März schon deutlich schlechter“, sagt Piehl. Dennoch rät er zur Impfung: „Auch jetzt ist es noch nicht zu spät dafür. Wir raten auch jetzt noch ausdrücklich dazu.“

Neben der Impfung empfiehlt Piehl in der Grippe-Zeit besonderes Hygiene-Bewusstsein: Regelmäßig die Hände waschen, in die Armbeuge, statt in die Hand husten, besonders in Menschenansammlungen in ein Taschentuch niesen: „Damit sich die Tröpfchen nicht so verteilen“, so Piehl.

Wer krank ist und nicht mit jeder Erkältung sofort zum Arzt gehen will, sollte besonders auf das Fieber achten: „Damit fängt eine richtige Grippe meistens an. Dazu kommt oft ein Husten“, sagt Piehl. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer Vorerkrankung des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge und ältere Menschen. Auch andere chronische Erkrankungen können es den Viren leichter machen, den Körper lahmzulegen.

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29.12.2016, 01:00 Uhr

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