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Ein „Dreivierteil“ begrüßt

OMI Riesterers Kunstwerk steht für die nächsten zwei Jahre in der Neckarstraße

Man wird sich daran gewöhnen dürfen. Am Donnerstag wurde die Plastik „Dreivierteil“ von OMI Riesterer vor dem Drogeriemarkt „Müller“ eingangs der Neckarstraße im Rahmen eines kleinen Festaktes unter anderem von Bürgermeister Jan Zeitler und von Kreissparkassen-Chef Uwe Braun enthüllt. Zwei Jahre lang wird sie dort zu sehen sein.

04.05.2013

Von Willy Bernhardt

Horb. Der Kunstverein Oberer Neckar mit seiner Vorsitzenden Ursula Bähr an der Spitze hatte zu der Ausstellungseröffnung eingeladen und die Kunstvereins-Chefin erläuterte denn auch in Anwesenheit von (Sponsoren)-Vertretern der Kreissparkasse Freudenstadt und der Stadt Horb, wie das Kunstwerk „Dreivierteil? des in Freiburg geborenen Künstlers OMI Riesterer zu bewerten und verstehen sei. Drei Würfel sitzen aufeinander und bilden einen Turm. Sie sind leicht verdreht aufeinandergestellt. Ihre senkrechten und waagrechten Kanten und Flächen signalisieren ein einfaches architektonisches Prinzip. Durch die Vor- und Rücksprünge und unterschiedlichen Profilbreiten entwickelt der Turm eine dynamische Komponente. Der einzelne Würfel als Modul besteht aus zwei stehenden und zwei liegenden, kantigen Körpern.

Durch die Anordnung dieser drei Module ergibt sich eine stehende und eine liegend gegliederte Fassade mit horizontalen und vertikalen Nischen und Fenstern. So erklärt sich auch der Titel der Plastik „Dreivierteil?, erklärte Ursula Bähr. Die Plastik hat eine Höhe von drei Metern und eine Grundfläche von 100 mal 80 Zentimetern. Sie ist etwa 150 Kilogramm schwer und besteht aus Aluminiumblech, das gekantet und verschweißt wurde. Die Oberfläche wurde silbrig schimmernd einbrennlackiert. Bürgermeister Jan Zeitler erinnerte in seinem Grußwort zunächst daran, dass der Kunstverein Horb in diesem Jahre seinen 20. Geburtstag feiert sowie an Ziel und Zweck des Vereins. Demnach gehe es ihm um die Förderung und Pflege der zeitgenössischen bildenden Kunst, um die Organisation von Ausstellungen in der „Galerie? im Kloster sowie bei Banken und eben im „öffentlichen Raum?.

Ziel von „Kunst in der Stadt? sei es, so der Bürgermeister weiter, Kunst allen zugänglich zu machen und in den Alltag der Menschen zu integrieren. „Kunst in der Stadt? bietet aber ebenso die Gelegenheit, die Werke von namhaften Künstlern im Zentrum von Horb zu präsentieren. Die langjährige und enge Kooperation zwischen der Stadt Horb, dem Kunstverein Oberer Neckar und der Kreissparkasse Freudenstadt mache diese Ausstellungen im öffentlichen Raum (erst) möglich.

Jan Zeitler verwies darauf, dass Kunstwerke von OMI Riesterer mit der Spannung zwischen dem geöffneten und dem geschlossenen Raum „spielten?. Der seit 1984 freischaffende Künstler arbeite mit Quadern und Würfeln und es entstünden abstrakte Figuren mit symmetrischen und asymmetrischen Elementen, „die aus jeder Richtung anders aussehen?. Riesterer spiele letztlich mit der Räumlichkeit. Kreissparkassen-Vorsitzender Uwe Braun verwies in seinem Grußwort unter anderem auf den Umstand, dass es sich bei „Kunst? um einen „weichen Standortfaktor? handele und Kunst im öffentlichen Raum diesen eben auch attraktiver mache.

Für zwei Jahre steht nun OMI Riesterers „Dreivierteil? in der Horber Neckarstraße.

Für zwei Jahre begrüßt nun OMI Riesteres Aluminium-Plastik „Dreivierteil“ all jene, die von der B 14 im Herzen Horbs in die Neckarstraße einbiegen. Bei der feierlichen Enthüllung waren unter anderem dabei: (von links) Sparkassen-Regionaldirektor Holger Korneffel, Kreissparkassen-Vorsitzender Uwe Braun, die Vorsitzende des Kunstvereins Oberer Neckar, Ursula Bähr, Künstler OMI Riesterer sowie Horbs Bürgermeister Jan Zeitler. Bild: wib

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Erstellt:
4. Mai 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Mai 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Mai 2013, 12:00 Uhr

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