Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Özdemir: Doppelpass nicht bis in alle Ewigkeit vererben
Eine junge Frau zeigt einen türkischen (l) und einen deutschen Pass. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Özdemir: Doppelpass nicht bis in alle Ewigkeit vererben

Grünen-Bundeschef Cem Özdemir stellt den Doppelpass für Nachfolgegenerationen von Eltern mit ausländischen Wurzeln infrage.

23.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Natürlich stellt sich irgendwann nach der dritten, vierten, fünften Generation die Frage, ob die dann immer noch die doppelte Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht im Herkunftsland braucht», sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

«Man muss den Doppelpass nicht bis in alle Ewigkeit vererben, wenn die Urenkel längst keinen Bezug mehr zum Ursprungsland ihrer Vorfahren haben», meinte er. «Wir haben seit langen immer wieder auch darüber diskutiert, die doppelte Staatsbürgerschaft deswegen auf nach einigen Generationen zu begrenzen.» Özdemir verwies darauf, dass zum Beispiel in Großbritannien die Staatsangehörigen das Wahlrecht verlieren, wenn sie länger als 15 Jahre fest im Ausland lebten.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

23.04.2017, 14:34 Uhr | geändert: 23.04.2017, 14:12 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball