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Offene Freude in Russland

25.06.2016
  • DPA

Moskau. Es ist kein Geheimnis, dass Russland mit der Europäischen Union traditionell wenig anfangen kann. „Das ländliche, provinzielle, arbeitende Großbritannien hat Nein gesagt zu der Union, die von der Finanzmafia, Globalisten und anderen geschaffen wurde“, freute sich dann auch Parlamentsvize Wladimir Schirinowski, Chef der nationalistischen Liberaldemokraten.

Die Freude über die Entscheidung der Briten war jedoch nicht überall so überschwänglich. „Moskau ist daran interessiert, dass die Europäische Union eine blühende, stabile und berechenbare Wirtschaftsmacht bleibt“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Russlands Außenpolitiker versuchen nun abzuschätzen, wie sich der Brexit auf die bilateralen Beziehungen mit Brüssel und London auswirkt. Der russland-kritische Block der EU sei nun geschwächt, sagte der kremltreue Experte Sergej Karaganow. Man hofft, dass gleiches auch für die transatlantische Anbindung der EU gilt. „Der Austritt trennt Europa von den Angelsachsen, also von den USA“, meint Boris Titow, Vorsitzender der Russischen Fortschrittspartei. „Ab dann dauert es nicht lange bis zu einem geeinten Eurasien – vielleicht zehn Jahre.“

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25.06.2016, 06:00 Uhr

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