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Dribbelkünstler auf dem Rad

Offensiv-Talent Pirmin Glück stürmt für die TSG Tübingen

Ein bisschen eigensinnig sei er, sagt Pirmin Glück vor dem Heimspiel gegen den TSV Ehningen (Sonntag, 15 Uhr) über sich selbst. Bei den Landesliga-Fußballern der TSG Tübingen hat der Neuzugang gleich einen Stammplatz erobert.

15.10.2010
  • Vincent Meissner

Tübingen. Eigentlich ist die TSG für Glück gar kein neuer Verein. Bis zur C-Jugend hatte der Außenstürmer schließlich schon in Tübingen gekickt, bevor er zwei Jahre nach Rottenburg und anschließend für eine Saison zum TV Derendingen wechselte. Nun ist der 18-Jährige, der eigentlich noch A-Jugend spielen dürfte, zurück bei seinem Heimatverein – und hat es aus der Weststadt zum Training nicht sehr weit. „Ich fahr’ immer mit dem Fahrrad durch den Tunnel“, erzählt Glück.

Der Rechtsfuß war schon vor Saisonbeginn gut drauf und schoss in den Testspielen die meisten Tore für die TSG. „Er ist ein großes Talent und hat in der Vorbereitung eingeschlagen wie eine Bombe“, lobt ihn denn auch Trainer Michael Frick. In den acht bisherigen Saisonspielen stand Glück übrigens siebenmal in der Startformation – einmal musste er verletzungsbedingt passen. Nun trifft er seit drei Spielen auch in der Liga regelmäßig: Drei Tore markierte er in zwei Spielen. Frick ist vor allem von Glücks Dribbelstärke beeindruckt: „Er macht Sachen mit dem Ball, die sind unglaublich.“

Allerdings mahnt Frick auch: „Ihm fehlt manchmal noch die Erfahrung in welcher Situation er welche Entscheidung treffen soll.“ Doch daran arbeiten er und Trainer-Kollege Goran Divljak, der Glück aus Derendingen zur TSG lotste, intensiv. Frick: „Wir sprechen das immer wieder an und bestärken ihn in dem, was er gut macht.“

Auf der rechten Außenbahn profitiert Glück auch von seiner Schnelligkeit – die 100 Meter läuft er unter zwölf Sekunden. Immer wieder stößt er dynamisch aus der Tiefe in den freien Raum. Und auch menschlich fühlt sich Glück bei der TSG wohl: „Wir lachen sehr viel im Training.“ Lachen kann er übrigens auch über Wortspiele mit seinem Nachnamen. „Ich find’ meinen Nachnamen super“, sagt Glück mit einem Grinsen.

TSG-Trainer Frick freut sich über hohe Trainingsbeteiligung

Es war ein ungewohntes Gefühl am Montagabend für Michael Frick, den Trainer der TSG Tübingen: „Ich hatte erstmals seit langem nicht schon am Wochenanfang die Aufstellung auf mindestens acht Positionen für Sonntag zwangsläufig im Kopf.“ Zwei Dutzend Kicker durfte Frick unter der Woche in den Übungseinheiten auf dem TSG-Sportplatz begrüßen. „Der eine oder andere wird es deshalb nicht in den Kader schaffen“, kündigt Frick schon mal an. Was mit Oliver Lapaczinski und Sebastian Knoll sein wird, lässt Frick noch offen. Die Tübinger Hoffnungsträger trainieren bekanntlich seit einer guten Woche wieder. Zumindest von Beginn an wird Frick sie nicht bringen gegen Ehningen. Die Tabellennachbarn sind übrigens punktgleich (9 Zähler), Ehningen hat jedoch das um zwei Treffer bessere Torverhältnis.

Offensiv-Talent Pirmin Glück stürmt für die TSG Tübingen
Dynamisch in die Tiefe des Raumes: Außenstürmer Pirmin Glück von Fußball-Landesligist TSG Tübingen.Archivbild: Ulmer

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15.10.2010, 12:00 Uhr

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