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Kommentar zum Streit um die blaue Plakette

Ohne geht es nicht

Eine Blaue Plakette bedeutet Fahrverbote. Damit werden Millionen Diesel-Fahrer aus Städten ausgesperrt. Das ist unsozial, ja. Allerdings ist sie das einzige und einfachste Mittel, um schmutzige von sauberen Autos zu unterscheiden. Deshalb muss die Plakette kommen – so schnell wie möglich.

07.03.2018
  • Dorothee Torebko

Berlin. Aber: Sie sollte nicht das einzige Instrument sein, um die Luft in den Städten rein zu halten. Die Plakette kann nur eine Maßnahme von vielen sein. Kommunen müssen eine Reihe von umweltverbessernden Instrumenten auf den Weg bringen. Elektro-Busse sind ein Teil davon. Intelligente Verkehrssteuerung mit Ampeln, die vielbefahrene Streifen bevorzugen und damit den Verkehrsfluss sichern, ebenso. Zusätzlich sollten Kommunen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen. Heißt: Mehr U- und S-Bahnen auf die Schienen bringen, Radwege ausbauen und Schnellfahr-Busspuren einrichten. Nur so steigen Autofahrer um. Nur so reduzieren sich Schadstoffe auf Dauer.

Wer also denkt, dass die Blaue Plakette das Allheilmittel ist, der irrt. Sie sollte vielmehr der Anstoß für Veränderungen in Städten und in den Köpfen der Menschen sein.

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07.03.2018, 06:00 Uhr

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