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Eine bissige Tragikomödie, die anrührt, ohne laut und aufdringlich zu sein

Eine bissige Tragikomödie, die anrührt, ohne laut und aufdringlich zu sein

OKAY
Dänemark

Regie: Jesper W. Nielsen
Mit: Paprika Steen,Ole Ernst,Troels Lyby

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
  • thb

Jesper W. Nielsen liefert mit „Okay“ eine weitere kuriose Komödie aus Skandinavien im Dogma-Stil. Nete, Ende dreißig und Sozialarbeiterin, managt mit bissigem Humor ihre chaotische Familie. Von ihrem Ehemann Kristian, einem erfolglosen Schriftsteller, und der pubertierenden Tochter Kathrine kann sie nicht viel Hilfe erwarten. Trotzdem verläuft das Leben der drei relativ normal, bis Netes launischer Vater schwer erkrankt und laut Diagnose des Arztes nur noch drei Wochen zu leben hat. Er zieht daraufhin zu Nete und bringt ihr Leben gehörig aus der Bahn. Kathrine rebelliert immer mehr gegen die Mutter, Kristian geht fremd, und Netes schwuler Bruder Martin, der für ein lesbisches Paar ein Kind zeugt, will sich trotz Netes Drängen nicht mit dem Vater versöhnen, mit dem er schon seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Dem kranken Vater dagegen geht es immer besser, er erholt sich sichtlich, während Nete von einer Krise in die nächste stürzt. Am Ende erkennt Nete aber, dass sie nicht die ganze Welt retten kann. Ein toll gemachter leiser Film, der die Balance zwischen Melancholie und Heiterkeit findet.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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01.10.2003

12:00 Uhr

rumpelh schrieb:

tragikomödie mit toller hauptdarstellerin - nur das ende nervt ein wenig



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