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Panikrocker Udo holt sich den Pop-Echo
Hat sich in der Kategorie „Künstler Pop national“ durchgesetzt: Udo Lindenberg. Foto: dpa
Musikpreis

Panikrocker Udo holt sich den Pop-Echo

Auch das Hamburger Trio Beginner und die Schlagersängerin Andrea Berg sind unter den Gewinnern.

07.04.2017
  • AFP/DPA

Berlin. Udo Lindenberg hat beim Musikpreis Echo den Preis in der Kategorie „Pop national“ gewonnen. Der mit seinem Album „Stärker als die Zeit“ in den Charts erfolgreiche 70-Jährige setzte sich Donnerstagabend in Berlin gegen Mark Forster („Tape“), Max Giesinger („Der Junge, der rennt“), Xavier Naidoo („Nicht von dieser Welt 2“) und Marius Müller-Westernhagen („MTV unplugged“) durch. Auch die Produzenten von Lindenbergs Album bekamen einen Echo.

Der von der Deutschen Phono-Akademie verliehene Preis gilt als die wichtigste Auszeichnung der deutschen Musikbranche. Die Verleihung während einer Gala in Berlin wurde aufgezeichnet und wird Freitagabend bei Vox ausgestrahlt. In der Kategorie Hip-Hop/Urban National) gewann die Gruppe Beginner um Sänger Jan Delay, deren Album „Advanced Chemistry“ im vergangenen Jahr in Deutschland auf Platz eins der Charts stand. „Das ist so die Kirsche auf dem Ganzen,“ sagte Jan Delay auf dem Facebook-Kanal des Echo.

Sängerin Ina Müller und die Band AnnenMayKantereit wurden ebenfalls ausgezeichnet. Müller erhielt den Preis in der Kategorie „Künstlerin Pop national“. „Es ist mein vierter Echo und man freut sich wirklich als wäre es der erste“, sagte Müller („Ich bin die“). Die Musiker der Band AnnenMayKantereit („Alles nix Konkretes“) gewannen als beste nationale Newcomer – nahmen des Preis aber nicht persönlich entgegen, weil sie ein Konzert in Saarbrücken spielten. Als internationaler Newcomer wurde der Engländer Rag‘n‘Bone Man („Human“) ausgezeichnet. Den Preis für den „Hit des Jahres“ bekam Drake feat. Wizkid & Kyla, in der Kategorie „Volkstümliche Musik“ gewann der Österreicher Andreas Gabalier („MTV Unplugged“).

Nach anhaltender Kritik an der häufig langatmigen Verleihung reduzierten die Echo-Verantwortlichen die Kategorien in diesem Jahr von 31 auf 22. Außerdem wurde für jede Kategorie eine Fachjury eingesetzt. Die früheren Vergabeprinzipien waren wiederholt als nicht nachvollziehbar kritisiert worden. afp/dpa

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07.04.2017, 06:00 Uhr

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