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Wenn die Kälte nachlässt

Paradoxe Bronzeskulpturen, Engel aus Blech und fotografische Impulse in Tübinger Galerien

Tübingen. Ihre Skulpturen öffnen ein Paradox zwischen Auflösung und lastender Körperlichkeit. Die Figur eines Mannes im Lotussitz erweist sich aus der Nähe betrachtet als durchlöcherte Hülle, wie die abgeworfene Haut einer Schlange, bleibt aber durch die künstlerische Formung noch in der quasi-lebendigen Haltung festgehalten. Der Titel „Thaw“, den die Bildhauerin Sukhi Barber gewählt hat, verweist nicht auf eine menschliche Figur, sondern auf eine Witterungserscheinung, den momenthaften Übergang vom Festen zum Flüssigen, in jenem Augenblick, wenn die Kälte nachlässt.

07.10.2014

Ein bläulicher Grünspan hat sich auf der Bronze abgesetzt, als wäre selbst ein so beständiges Material der Vergänglichkeit unterworfen.Die frappierendste Arbeit ist vielleicht „Dynamic Equilibrium“, scheinbar Fragment einer Tänzerinnenskulptur, die an indische Götterfigurinen erinnert. Die unvollständige Netzstruktur aus Bronze gibt Rätsel auf: Wie sich die Figur überhaupt im Raum halten kann – u...

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