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Parallel abgehängt
Felix Neureuther patzte gleich im ersten Durchgang. Foto: Eibner
Ski Alpin

Parallel abgehängt

Felix Neureuther scheidet im Riesenslalom von Alta Badia früh aus. Stefan Luitz wird Sechster.

20.12.2016
  • SID

Alta Badia. Felix Neureuther lächelte gequält und winkte verhalten ins Publikum – auf dieses Déjà-vu hätte er gerne verzichtet. Während Stefan Luitz beim Parallel-Riesenslalom in Alta Badia als Sechster eine gute Vorstellung gab, war für den besten deutschen Ski-Rennläufer wie im Vorjahr schon in der ersten Runde gegen Außenseiter Gino Caviezel Schluss.

Luitz war „mit dem Ergebnis zufrieden, aber ich weiß auch, dass noch viel mehr geht.“ Neureuther dagegen war angefressen, obwohl er hier und da schmunzelte. Es sei zwar „ein sehr, sehr schönes Format“ gewesen, „aber sportlich vielleicht nie die größte Herausforderung, weil es sehr, sehr flach ist. Und wenn man nicht so ein guter Starter ist, kann‘s schnell gehen. Das war bei mir der Fall.“

Nach einem Fehler am Start handelte er sich im ersten Lauf auf dem roten Kurs einen Rückstand von 0,24 Sekunden ein. Dabei hatte er unmittelbar vor dem Rennen auf der „Gran Risa“ noch betont, „Start trainiert“ zu haben. Auch auf die im Vergleich zu einem normalen Riesentorlauf engeren Torabstände hatte er sich eigens vorbereitet – vergeblich. Der Rückstand erwies sich als zu groß: Im zweiten Lauf auf dem blauen Kurs kam er nur noch auf 0,10 Sekunden heran.

Deutlich besser machte es Luitz. Der Allgäuer aus Bolsterlang setzte sich in der ersten Runde souverän gegen Filip Zubcic aus Kroatien durch. Im Achtelfinale schaltete er den Italiener Florian Eisatz aus. Dann aber war Vorjahressieger Kjetil Jansrud zu stark und 0,25 Sekunden schneller. In der Platzierungsrunde bezwang Luitz Caviezel, ehe er dem Schweden André Myhrer mit einem Rückstand von 0,25 Sekunden unterlag. Luitz: „Es war echt ein cooles Format und hat unglaublich Spaß gemacht.“ sid

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20.12.2016, 06:00 Uhr

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