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Heidelberg

Parkhaus in Heidelberg fällt bei Test durch

Wenn es im Parkhaus eng ist, werden viele Autofahrer nervös. In einer Heidelberger Tiefgarage dürften die Nerven ziemlich oft blank liegen.

29.04.2016
  • DPA

Heidelberg. Dunkel, schmal, kein Handyempfang: Das Heidelberger Parkhaus "Am Theater" hat bei einem bundesweiten ADAC-Test am schlechtesten abgeschnitten. Die Prüfer vergaben die Note "sehr mangelhaft". "Die Einfahrthöhe zu knapp, Fahrgassen und Parkplätze schlecht beleuchtet, die Parkplätze zu schmal", heißt es in dem am Donnerstag in München veröffentlichten Testbericht. Der Betreiber Apcoa Parking Deutschland will sich nun ein Bild machen und gegebenenfalls nachbessern. "Wir nehmen die Ergebnisse ernst", sagte ein Sprecher. Er könne aber nicht alle Punkte nachvollziehen: So seien die Parkplätze zwar schmal, aber nicht schmaler als zulässig.

Der Automobilclub hatte hingegen beim Nachmessen zum Teil Parkplätze gefunden, die schmaler waren als die gesetzliche Mindestbreite von 2,30 Meter. Der ADAC bemängelte auch, die Parkplätze für Behinderte seien nicht barrierefrei erreichbar und es gebe keine Parkplätze für Eltern mit Kindern. Kritisiert wurde zudem, dass Notrufe fehlten und es keinen Handyempfang gebe. Drei andere Parkhäuser in Heidelberg erhielten die Noten "gut" ("Friedrich-Ebert-Platz", "Kraus") und "ausreichend" ("Engelblock/Kongresshaus").

Im Südwesten bewerteten die Prüfer auch vier Parkhäuser in Freiburg. Zwei schnitten mit "gut" ("Schlossberggarage", "Rotteckgarage"), zwei mit "ausreichend" ("Schwarzwald-City", "Unterlindengarage") ab.

Zum Teil verweigerten Parkhausbetreiber laut ADAC allerdings ihre Teilnahme am Test. Mit schlechten Bewertungen in früheren Tests lasse sich das nicht erklären: Es seien Häuser darunter, die bisher gut abgeschnitten hätten. Der Parkhausbetreiber Contipark sprach von fehlendem Vertrauen und von negativen Erfahrungen. Im Südwesten verweigerte die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg den Zugang zu mehreren Tiefgaragen. Der Betreiber war für Rückfragen am Donnerstag nicht erreichbar. Für den Test waren die Prüfer durch 12 Städte gereist, die zwischen 100 000 und 250 000 Einwohner haben.

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29.04.2016, 06:00 Uhr

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