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Party mit Piano-Battle
Das Casino der Spielbank Stuttgart verwandelte sich an Silvester 2015 in eine Partystätte mit schrägen Shows (Bild). Dieses Mal steht eine „Funky Soul Night“ mit Live-Musik an. DJs legen aber auch an zwei Floors auf. Foto: Spielbank Stuttgart
Silvester

Party mit Piano-Battle

Hip-Hop bis in den frühen Morgen, Gala-Dinner in der Spielbank oder ein Sinfoniekonzert: Stuttgart bietet viele Möglichkeiten, um ins neue Jahr hinein zu feiern.

28.12.2016
  • VON TILMAN BAUR

Eine beeindruckende Party-Kulisse bietet der Marmorsaal im Weißenburgpark (Hohenheimer Straße 119a). „Letzte/Erste“ nennt sich die Silvesterparty, die Elena Haller vom Stuttgarter Club „Mos Eisley“, Uwe Wagner vom „Kap Tormentoso“, Crischa Wahl von „Yart“ und Sebastian Heitzmann (Partyreihe „Get Down“) dort auf die Beine gestellt haben.

Neben dem Stuttgarter Urgestein „DJ Emilio“ legt unter anderem der weltweit bekannte Berliner DJ Marc Hype auf – Partylöwen erwartet eine rauschende Sause mit Funk-, Hip-Hop, Soul- und Discosounds. Eine „Craft Beer Bar“ erhöht den Hipster-Faktor. Im Vorverkauf kostet eine Karte 20, an der Abendkasse 25 Euro, die Party beginnt um 22 Uhr.

„Die Erfahrung zeigt, dass es clever ist, sich Karten im Vorhinein zu sichern“, sagt Sebastian Heitzmann, der ein Club-Publikum zwischen 18 und Mitte 40 erwartet. Für seine Party, so Heitzmann, spreche neben der Location vor allem die musikalische Qualität: „Das sind keine 08/15-DJs, die sich einfach mit dem Laptop hinstellen“, so Heitzmann.

Spaß haben ohne Jetons

„Silvester Grand Casino Party – Funky Soul Night“ lautet das Motto der Spielbank im SI-Centrum ab 20 Uhr. Die Party habe sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Veranstaltungs-Hotspot entwickelt, findet Marketingleiter Patrick Bannas – und dafür benötigt man keine Jetons. Bannas erläutert „Bei uns muss man nicht unbedingt spielen, um Spaß zu haben.“ Ab 59 Euro gibt es zwei DJs auf zwei Ebenen und Getränke.

Wer noch ein „Vier-Gänge-Gala-Dinner“ dazu genießen will, ist mit dem VIP-Ticket für 149 Euro dabei. 1000 Gäste lässt der Veranstalter ins Casino, Tickets sind online auf der Seite des SI-Centrums buchbar.

Zum Hotspot hat sich seit seiner Neueröffnung vor drei Jahren auch der Kursaal in Bad Cannstatt entwickelt. Vor allem der Biergarten ist in aller Munde. An Silvester will man sich auch als Partylocation profilieren. Auf Gäste warten ab 21 Uhr ein Buffet und zwei Tanzflächen. Das Publikum ist gemischt. „Letztes Jahr war von 20 bis 60 alles da“, sagt Eventmanagerin Sabrina Angrisani. Der Veranstalter bietet ein „Partyticket“ für 56 Euro zum einen, das „Buffet-Ticket“ für 125 Euro zum anderen. Beide Tickets beinhalten Getränke und einen Mitternachtssnack.

„Wir haben im großen und im kleinen Kursaal je einen DJ. Unsere Location ist hervorragend, die Stimmung letztes Jahr war richtig toll“, sagt Angrisani. Natürlich gebe es auch ein großes Feuerwerk, das draußen vor der König-Wilhelm-Statue stattfinde.

Nicht zuletzt die unterschiedlichen Altersgruppen seien für die friedliche Stimmung verantwortlich, meint die Event-Managerin. Wer richtig feiern wolle, der komme auf jeden Fall auf seine Kosten: „Letztes Jahr ging's bis um sechs.“

Gediegen geht es in der Liederhalle zu, wo gleich drei Veranstaltungen stattfinden. Zum einen lässt dort das SWR-Symphonieorchester das Jahr im Silvesterkonzert mit Stücken von Mendelssohn, Tschaikowski, Strawinsky und Berlioz ausklingen (17 Uhr bis 19.15 Uhr).

Unter die 2000 Besucher in der Liederhalle werden sich auch jüngere Leute mischen, meint Gregory Johns-Haist, Geschäftsführer des Veranstalters „Stuttgart Konzert“: „Es sind auch oft Leute dabei, denen unter dem Jahr die Muße für so etwas fehlt“, so Johns-Haist.

Bei einer zweiten Veranstaltung („Stuttgart in Sand gemalt“, 16 Uhr, ab 26 Euro) zeichnen russische Künstlerinnen eine Geschichte mit Bezug zur Stadt in den Sand, von Manfred Rommel über den VfB Stuttgart bis hin zum Bahnhof. „Es ist sehr virtuos, was sie machen“, sagt Johns-Haist über die heitere Veranstaltung.

Kabarett der Klavier-Virtuosen

Beim „Piano-Battle“ (19 Uhr, ab 33 Euro), einer Veranstaltung mit Kabarett-Charakter, treten zwei Klaviervirtuosen gegeneinander an, um sich gegenseitig an die Wand zu spielen. „Wir versuchen, drei ganz unterschiedliche Programme zu machen“, sagt Johns-Haist. Tickets sind beim Veranstalter online buchbar, außerdem gibt es eine Abendkasse.

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28.12.2016, 06:00 Uhr

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