Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
In den Schlagzeilen · Matthias Müller

Passend für den Höllen-Job

Den Job will wohl keiner: Einen Konzern in seiner größten Krise neu aufbauen, gegen immer neue Skandale ankämpfen und für die milliardenschweren Folgen sparen. Dazu alte Strukturen im Unternehmen knacken und sich Berufsnörgler wie Ferdinand Piëch vom Halse halten.

07.11.2015
  • VT

Von kämpferischen Mitarbeitern und Betriebsrat, die sauer über die Abgas-Betrügereien sind, ganz zu schweigen. Diesen Job will niemand? Doch: Matthias Müller.

Dem ergrauten 62-Jährigen traut man diese Höllen-Aufgabe auf den ersten Blick nicht unbedingt zu. Der in Chemnitz Geborene und in Bayern Aufgewachsene wirkt wenig mitreißend und charismatisch. Seine Mimik ist sparsam, seine Sprache spröde und gestanzt. Aber unterschätzen sollte man den Diplom-Informatiker nicht. Das zeigt schon seine Karriere vom Werkzeugmacher zum Vorstandschef.

Nun hat die Kritik auch seine eigene Person erreicht. Als ehemaliger Porsche-Chef müsse er von den Manipulationen gewusst haben, die auch in Porsche-Fahrzeugen gefunden wurden, heißt es. Wie soll er denn Oberaufklärer sein, wenn er selbst mitgemacht hat? Bislang kann sich Müller halten, VW hat wohl zu viele Baustellen, als das der Konzern sich jetzt auch noch einen Müller-Skandal leisten könnte.

Passend für den Höllen-Job
Matthias Müller kämpft an vielen Fronten - und steht selbst in der Kritik. Foto: dpa

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

07.11.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball