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Bob-Dylan-Konzert

Perfekter Sound

Das Hauptproblem des Tübinger Dylan-Auftritts sieht dieser Leserbriefschreiber beim Publikum.

26.06.2015

Am Sonntagabend waren wohl nur Festival-Novizen auf den Mühlbachäckern. Und niemand hat jemals zuvor einen Schirm benutzt. Schwarmintelligenz gibt?s bekanntlich bei Fischen. Beim Bob-Dylan-Konzert konnte man beobachten, wie sich Schwarmdummheit mit rasender Geschwindigkeit ausbreitete.

Kaum dass die ersten Regentropfen fielen, wurde der erste Schirm aufgespannt(.. .). Was die Schirmhalter offenbar nicht wussten, sollen sie jetzt erfahren: Regen, der mit meinem Regenschirm abgehalten wird, verdunstet nicht etwa, sondern fällt dem Nachbarn auf die Füße. Dann dauert?s nicht lange, bis der seinen Schirm aufspannt. Und jetzt tritt ein, was niemand geahnt hat: Der vom Nachbar-Schirm ablaufende Regen fällt nun auf mich.

Fein raus waren Träger ordentlicher Regenklamotten (. . .). Der Veranstalter könnte die „Schirmproblematik“ leicht lösen, wenn er bei entsprechender Wettervorhersage allen BesucherInnen am Eingang einen Einweg-Regenponcho in die Hand drücken lassen würde verbunden mit einem Regenschirm-Aufspann-Verbot (. . ). Wär das nicht einen Versuch wert? Ansonsten: Es war ein Erlebnis, Dr. Dylan zu sehen. Schade, das er seine Mitspieler zum Musik-Erzeuger-Personal in Einheitskluft herabwürdigte, und nicht namentlich nannte. Aber der Sound war perfekt, und nicht zu laut.

Wolfgang Jacobi, Tübingen

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Erstellt:
26. Juni 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Juni 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2015, 12:00 Uhr

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