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Die aktuelle Künstlerbund-Ausstellung „Raumgewinn“ belebt seit Freitagabend die Kunsthalle Tübingen

Phantastische Reisen und absurde Apparaturen

Wie reizvoll es ist, wenn Künstler/innen sich mit Raumkonzepten auseinandersetzen, zeigt die aktuelle Künstlerbund-Ausstellung mit 40 Beiträgen in der Kunsthalle Tübingen. Dort kann man sich mit Ursula Huths rätselhaft verfremdeten Seekarten auf phantastische Reisen begeben, die vielleicht bei den eigentümlichen Fundstücken (oder Fetischen?) enden, die die Künstlerin aus Glas, Pate de verre und Metallguss gefertigt hat.

22.06.2015

Tübingen. Am Freitagabend begrüßte Tübingens Erste Bürgermeisterin Christine Arbogast die etwa 200 Vernissagengäste zu der Schau mit Schwerpunkt Öl- und Acrylmalerei. Die Künstlerbundvorsitzende Cornelia Szelényi (rechts am Mikro, in schwarz, vor dem eruptiven Blau von Carola Dewor) appellierte an die Besucher, die Arbeit der Kunstschaffenden durch Ankäufe zu unterstützen.

Der Ausstellungstitel „Raumgewinn“ sei wörtlich gemeint, sagte Szelényi: In der Kunsthalle könnten Künstler aus der Region ihre Arbeiten endlich angemessen platzieren. Denn häufig fehlten in Tübingen geeignete Räume, besonders für raumgreifende Skulpturen und Installationen sowie für großformatige Bilder und Fotografien. An eine elegante Bildergeschichte erinnert Marc von Criegerns neunteiliger Zyklus „Bouvard und Pecuchet“ (nach dem Roman von Gustave Flaubert).

Mit Tusche und Acrylfarbe gezeichnet, mitunter veredelt durch einen Hauch Gold ist meist ein einzelner Mann zu sehen, der mit absurden Apparaturen kämpft. Uni-Zeichenlehrer Frido Hohberger bezieht sich in Bild und Wort auf ein noch unveröffentlichtes Gedicht der Tübinger Lyrikerin Eva Christina Zeller („wo wir anlanden“). Es ist die vorläufig letzte Ausstellung in der Kunsthalle, die demnächst wegen Sanierung schließt. dhe / Bild: Sommer

Info Bis Sonntag, 19. Juli. Kunsthalle Tübingen, Philosophenweg 76, Di bis So, 13 bis 17 Uhr.

Phantastische Reisen und absurde Apparaturen

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22.06.2015, 12:00 Uhr

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