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Laupheim

Polizei: Niedergestochene wollte sich wohl trennen

Die 17-Jährige, die am Dienstag durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt wurde, wollte sich vor der Tat offenbar von ihrem Mann trennen.

28.02.2018

Von dpa/lsw

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: F. Gentsch/Archiv dpa/lsw

Laupheim. Darauf wiesen die Ergebnisse erster Ermittlungen hin, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 34 Jahre alte Mann und der 20-jährige Bruder der Schwerverletzten seien weiterhin dringend tatverdächtig. Sie sitzen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

Die 17-Jährige war am Freitag noch nicht vernehmensfähig, Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben jedoch nicht mehr. Die Kriminalpolizei vernahm weiterhin Freunde und Verwandte der Beteiligten. Auch der kulturelle und religiöse Hintergrund der drei spiele dabei eine Rolle: Die 17-jährige Libyerin und der 34-jährige Syrer waren nach islamischen Recht verheiratet, nicht aber nach deutschem. Sie beide waren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: F. Gentsch/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
28. Februar 2018, 15:40 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2018, 13:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. März 2018, 13:20 Uhr

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