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Ergenzinger Prügelangriff, Rottenburger Goldladenraub

Polizei hat noch keine heißen Spuren

Noch keine heiße Spur verfolgt die Polizei im Falle der vier Schläger, die am Sonntagabend in Ergenzingen einen 26-jährigen Familienvater im eigenen Haus zusammengeschlagen haben. Auch bei dem Raubüberfall auf ein Goldankaufgeschäft in Rottenburg vor zwei Wochen tappt die Polizei noch im Dunkeln.

08.11.2012

Rottenburg. Polizeisprecher Ewald Raidt betonte noch einmal, mit welcher Brutalität die Täter am Sonntagabend auf den 26-jährigen Familienvater eingeschlagen haben. Leider habe man bisher lediglich die Zeugenaussage eines Nachbarn, der vier mit Kapuzenpullis und Sturmhauben vermummte Gestalten in der Nähe des Hauses gesehen habe. Alter: 30 Jahre oder jünger.

Die vier klingelten, wie berichtet, gegen 19.50 Uhr an der Wohnungstür in der Alemannenstraße, drückten die Frau der dort wohnenden vierköpfigen Familie gegen die Wand und schlugen dem 26-jährigen Hausherrn eine Halbliterflasche Mezzo-Mix auf den Kopf. Als er zu Boden ging, schlugen und traten sie weiter massiv auf ihn ein. Schon nach einer Minute seien sie verschwunden – ohne etwas zu entwenden.

Deshalb ermittelt die Polizei auch nicht wegen Raubes, sondern wegen Körperverletzung. Zu möglichen Motiven wollte sich der Polizeisprechen „aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern. Man schließe nicht aus, dass es sich um eine Abreibung handelte, sagte Ewald Raid.

Auch bei dem schon zwei Wochen zurückliegenden Raubüberfall auf eine Goldankaufstelle in der Rottenburger Bahnhofstraße gibt es noch keine konkreten Erkenntnisse. Man verfolge „eine interessante Spur“, sagte Ewald Raidt, müsse aber erst noch die Auswertung einer „Vielzahl von Tatortspuren“ durch das Landeskriminalamt abwarten. Die ebenfalls mit Sturmhauben maskierten Täter hatten bei dem Raubüberfall am frühen Morgen eine allein im Geschäft anwesende 24-jährige Angestellte bedroht und mehrere hundert Euro erbeutet. ele

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08.11.2012, 12:00 Uhr

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