Sulz/Bad Dürrheim · Verkehr

Polizei stellt zwei Raser aus der Schweiz

Ein 24-Jähriger und ein 27-Jähriger haben sich auf der Autobahn ein illegales Rennen geliefert. Es werden Zeugen gesucht.

25.10.2021

Von NC

Zwei Autofahrer aus der Schweiz fielen am Sonntag auf der Autobahn 81 auf, die sich zwischen Sulz und Oberndorf in Richtung Singen offenkundig ein Rennen lieferten.

Am Autobahndreieck Bad Dürrheim war die Fahrt mit hohen Geschwindigkeiten allerdings für die beiden zu Ende. Die Polizei hielt die 24 und 27 Jahre alten Schweizer in einer Kontrollstelle an und nahm den jungen Männern die Führerscheine ab. Die Autos musste das Duo stehen lassen.

Aufgefallen waren die beiden Audi- und BMW-Fahrer auf der A81 schon an der Ausfahrt Sulz, als der Audi S3 gegen 15.30 Uhr auf der linken Spur eine Autofahrerin blockierte. Der Fahrer im BMW-Sportwagen vom Typ M4 überholte zum gleichen Zeitpunkt über den Standstreifen einen weiteren Autofahrer. Beide traten Zeugenaussagen zufolge offenbar aufs Gas, als sie nebeneinander her fuhren.

Nachdem der Vorfall von anderen Verkehrsteilnehmern der Polizei gemeldet worden war, richtete die Polizei bei Bad Dürrheim eine Durchfahrtskontrolle ein, an der die beiden wenig später angehalten werden konnten. Die Beamten stellten die Personalien der beiden jungen Männer fest und belehrten die Schweizer wegen Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Noch vor Ort mussten die jungen Leute die Autos stehen lassen und die Führerscheine abgeben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Rottweil mussten die Schweizer wegen des Wohnorts im Kanton Zürich auch eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Interessant waren für die Polizei zwei weitere Sportwagenfahrer in einem gelben Porsche und in einem schwarzen Mercedes, die offensichtlich in Begleitung des Duos waren und sich auf der A81 ebenfalls durch wechselnde Geschwindigkeiten auffällig verhielten. Die Verkehrspolizei Zimmern bittet Autofahrer, die am Sonntag zwischen 15 und 16 Uhr auf der A81 Richtung Singen durch die Schweizer Autofahrer bedrängt oder gar gefährdet wurden, sich unter Telefon 0741/348790 als weitere Zeugen zu melden.

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Erstellt:
25. Oktober 2021, 15:42 Uhr
Aktualisiert:
25. Oktober 2021, 15:42 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2021, 15:42 Uhr

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