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Kriminalität

Polizei warnt vor Taschendieben auf Märkten

Das Gedränge auf Weihnachtsmärkten bietet ideale Bedingungen für Langfinger. Die Polizei rät zur Vorsicht.

25.11.2016
  • ST

Wenn sich hunderte oder tausende Besucher zwischen den Buden der Weihnachtsmärkte oder der Tübinger Chocolart drängen, machen jedes Jahr Taschendiebe Beute. Besonders abgesehen habe sie es auf Geldbeutel und Handys. Da viele der Beklauten den Verlust erst später bemerken, bleiben viele Fälle ungeklärt. Die Polizei setzt deshalb auf Vorbeugung. Sie kündigt an, auf den Weihnachtsmärkten der Region uniformiert und in zivil unterwegs zu sein. Sie warnt:

Taschendiebe treten oft im Team auf. Während der eine ablenkt, „zieht“ der andere die Geldbörse oder Brieftasche, ein dritter Täter übernimmt die Beute. Das Portemonnaie oder das Smartphone locker in die Gesäßtasche zu stecken oder die Handtasche halb offen lassen ist deshalb keine gute Idee.

Häufig werden die Opfer abgelenkt: Die Diebe fragen nach dem Weg, halten eine Unterschriftenliste hin oder rempeln Betroffene an und verwickeln sie in ein Gespräch. Sie zeigen übertriebene Hilfsbereitschaft oder beschmutzen beispielsweise die Kleidung ihrer Opfer, um in Kontakt zu kommen.

Um es den Dieben nicht zu leicht zu machen, sollte man Handtaschen immer geschlossen mit der Verschlussseite zum Körper tragen. Geld, Scheckkarten, Smartphones und andere Wertsachen sind am sichersten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung nah am Körper.

Wer angerempelt wird, sollte besonders aufmerksam auf seine Wertsachen achten.

Wer mit der EC- oder Kreditkarte zahlt, sollte besonders darauf achten, dass beim Tippen niemand die Geheimzahl sehen kann.

Die Polizei bittet, verdächtige Beobachtungen dem örtlichen Polizeirevier oder in dringenden Fällen über den Notruf 110 zu melden. Wer beklaut wurde, sollte sofort Anzeige erstatten und alle Kreditkarten sperren lassen. Die zentrale Telefonnummer dafür ist die 116 116. Weitere Tipps, wie man sich vor Langfingern schützen kann, stellt die Behörde im Internet unter www.polizei-beratung.de zur Verfügung.

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25.11.2016, 11:47 Uhr

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