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Lukrative Angebote

Pompe erwägt Wechsel zu anderem Klub

Die Niederlagen-Serie ist beendet – jetzt schmettern die Erstliga-Volleyballer von EnBW TV Rottenburg am Samstag in Königs Wusterhausen. Ob Kapitän Matthias Pompe auch nächste Saison für Rottenburg am Netz steht, ist derweil noch offen.

12.02.2010
  • Vincent Meissner

Rottenburg. Das hat richtig gut getan: Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge konnte Rottenburg am Sonntag gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau wieder gewinnen. „Wir sind jetzt definitiv beruhigter“, räumt TVR-Kapitän Matthias Pompe ein, „man hat es ja auch im Spiel gesehen, dass wir wieder mehr Freude haben.“

Vor allem auch bei ihm persönlich lief es richtig gut: Mit 16 Zählern war er erfolgreichster Punktesammler der Partie, auch in der Annahme stand er sehr stabil. Kein Wunder, dass der neunmalige Nationalspieler nun von Top-Teams umworben wird – wohl auch aus dem Ausland. Wer die Interessenten sind, verrät der Außenangreifer nicht. Ein wenig lässt er sich dann doch aus der Reserve locken: „Ich werde sicherlich nicht zu einem finanziell schlechter gestellten Verein wechseln. Das würde im Job ja auch keiner machen.“ Allerdings stellt er auch klar, dass ein eventueller Wechsel nicht aus finanziellen Gründen erfolgen würde.

Momentan sondiert Pompe mit seinem Berater die Angebote. Mit Rottenburg, wo er seit fünf Jahre spielt, gab es bislang noch keine Gespräche – Pompe hat sich einen Aufschub erbeten (wir berichteten).

Vergangenes Jahr berief Bundestrainer Raúl Lozano den Außenangreifer in den Kader der deutschen Nationalmannschaft. In Tübingen gab er gegen Brasilien sein Debüt – und scheint am Duft der internationalen Luft Gefallen gefunden zu haben. Zwar ist Pompe für den vorläufigen Kader der deutschen Mannschaft für diesen Sommer nicht nominiert worden – seiner Lust auf internationale Begegnungen tat das freilich keinen Abbruch: „Dass ich gerne international spielen würde, weiß jeder“, sagt Pompe mit Verweis auf einen möglichen Wechsel und ergänzt im Hinblick auf seinen 26. Geburtstag am Rosenmontag: „Ich werde ja auch nicht jünger.“

Pompe fühlt sich zwar absolut wohl im familiären Rottenburger Umfeld, macht eine Verlängerung seines Engagements jedoch auch abhängig davon, ob die positive Entwicklung beim TVR weiter geht: „Es ist nicht so, dass ich unbedingt aus Rottenburg weg will. Mir kommt es darauf an, wie sich der Verein für die Zukunft positioniert, welche Spieler bleiben und welche Verstärkungen möglich sind.“

Drängen lassen will sich Pompe jedenfalls nicht – eine Entscheidung könnte erst im Frühsommer fallen. „Ich weiß nicht, ob mir Rottenburg irgendwann die Pistole auf die Brust setzt, aber ich habe mir selbst keine Frist gesetzt. Eigentlich will ich die Saison in Ruhe zu Ende spielen.“

Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger würde seinen Kapitän gerne halten und auch Manager Jörg Papenheim hofft auf eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags. Ein Ultimatum hat ihm der Verein bislang nicht gestellt. Bis wann er sich entscheiden muss, lässt Papenheim offen: „Das werden wir situationsabhängig machen.“ Der Manager zieht alle Optionen in seine Planungen mit ein: „Wir wollen die kommende Saison gerne mit ihm spielen – werden aber auf jeden Fall eine gute Mannschaft haben.“ Im Zweifelsfall auch ohne Pompe.

Königs Wusterhausen mit Topscorer Böhme

Fünf Spieltage vor Rundenende schlägt Rottenburg am Samstag (19 Uhr) bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen auf. Nach zuletzt sechs Niederlagen siegten die Brandenburger am Wochenende beim Tabellendritten Düren überraschend mit 3:2. Entsprechend schwer ist KW einzuschätzen, sagt Matthias Pompe: „Die Netzhoppers sind zur Zeit eine Wundertüte.“ Wichtig wird sein, Diagonalangreifer Matthias Böhme aus dem Spiel zu nehmen. Er macht im Schnitt 5,64 Zähler pro Satz und ist damit erfolgreichster Angreifer der Liga.

Pompe erwägt Wechsel zu anderem Klub
Steht er vor dem Absprung? Kapitän Matthias Pompe (rechts) von Volleyball-Bundesligist Rottenburg sondiert derzeit mit seinem Berater die Angebote anderer Klubs. Archivbild: Metz

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12.02.2010, 12:00 Uhr

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