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IHK erwartet keinen Konjunktur-Einbruch

Präsident Christian Erbe lobt das Engagement für Flüchtlinge in der Region

Die IHK Reutlingen prognostiziert für 2015 weiterhin eine stabile konjunkturelle Lage. „Ein größerer Absturz ist trotz unruhiger Weltlage derzeit nicht zu erwarten“, sagt IHK-Präsident Christian Erbe.

04.01.2015
  • ST

Reutlingen. Die größte Sorge für 2015 seien derzeit die zahlreichen Krisenherde weltweit, erklärt der IHK-Präsident. Ob in Syrien, Irak, Ukraine oder in Nord- und Zentralafrika: Die Lage bleibe in vielen Region sehr angespannt und könne laut Erbe immer noch schnell auf die Weltwirtschaft durchschlagen. Gerade die deutsche Politik sieht er weiter gefordert, sich für Frieden und Verständigung einzusetzen.

Die Lage der Flüchtlinge sei in vielen Fällen sehr schwierig, weil die Versorgung von den Nachbarländern kaum zu schultern ist. Das Engagement Deutschlands ist für den IHK-Präsidenten deshalb noch ausbaubar. „Was in unserer Region an Solidarität und Unterstützung zum Ausdruck gebracht wird, ist aber ein tolles Signal an die Menschen, die Schlimmes erlebt haben“, lobt Erbe dieses Engagement.

Mit Blick auf die Situation in den drei Landkreisen der Region Neckar-Alb spricht die IHK-Spitze den Verantwortlichen in der Region Anerkennung für viele Verbesserungen aus. Zugleich mahnt sie aber auch die lokale Politik, weiter an der Ertüchtigung der Standorte zu arbeiten.

Plädoyer für regionale Zusammenarbeit

Bei Verkehrswegen, Breitbandanschlüssen, Gewerbeflächen oder Innenstadt- und Ortskern-entwicklung gebe es schon noch einige Hausaufgaben zu erledigen. „Die Kommunen freuen sich über eine gute Einnahmesituation, müssen nun aber auch Weichenstellungen vornehmen“, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Epp.

Er sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt dafür gekommen, „die Haushalte zu sanieren und wichtige Zukunftsinvestitionen zu tätigen.“ In diesem Zusammenhang erneuert die IHK-Spitze ihr Plädoyer für eine verstärkte regionale Zusammenarbeit. „Nicht jede Gemeinde muss alles im Alleingang machen“, betont Epp. Die Landkreis-übergreifende Gründung des Vereins für den Breitbandausbau sieht der IHK-Hauptgeschäftsführer dabei als beispielgebende Maßnahme.

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04.01.2015, 12:00 Uhr

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