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Prävention gegen Radikalisierung vom Muslimen
Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Prävention gegen Radikalisierung vom Muslimen

Mit gezielter Prävention will die grün-rote Landesregierung künftig der Radikalisierung von jungen Muslimen vorbeugen.

28.11.2015
  • dpa/lsw

Stuttgart. Ein entsprechendes beim Innenministerium angesiedeltes Kompetenzzentrum habe seine Arbeit aufgenommen, wie Ressortchef Reinhold Gall (SPD) am Freitag in Stuttgart mitteilte. Die Einrichtung werde künftig landesweit alle vorbeugenden Maßnahmen sowie gleichfalls die Betreuung der Aussteiger koordinieren.

Gall sagte: «Die zunehmende Radikalisierung junger Menschen vor allem im Bereich des Salafismus, die sich auch in den jüngsten Anschlägen von Paris manifestierte, stellt uns vor immer neue Herausforderungen.» Die neue Einrichtung mit vier Mitarbeitern lautet auf den Namen Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen islamistischen Extremismus in Baden-Württemberg (KPEBW). Mit Hilfe einer Beratungsstelle, die im Februar ihre Arbeit aufnehmen soll, sollen auch gefährdete junge Leute in einem frühen Stadium angesprochen werden oder ihre Angehörige betreut werden.

Das Kompetenzzentrum wurde als Reaktion auf die Anschläge Anfang des Jahres in Paris auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo beschlossen.

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28.11.2015, 08:51 Uhr | geändert: 27.11.2015, 14:30 Uhr

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