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S21

Prinzipien verraten

Kritik an den S21-Gegnern.

22.09.2010

Hut ab vor dem kleinen Häufchen Aufrechter wie Tappeser oder Ivo Gönner, die sich nicht dem Meinungsterror der Stuttgart- 21-Gegner beugen und sich dafür als Verfechter des „Größenwahns“ oder „Vernichter bürgerlicher Freiheiten“ bezichtigen lassen müssen.

Wie einfach haben es da der SPD- Nachwuchs Nils Schmid und der Altgrüne Winne Herrmann, die als Mitschwimmer auf der Dagegen-Welle von der Massenstimmung profitieren, um sich so die lang ersehnten Umfrageprozente an die eigene Brust zu heften. Dass sie dabei ihre eigenen ökologischen Prinzipien des Ausbaus des Schienenverkehrs verraten, wird im kollektiven, verlogenem Anti-Rausch verdrängt. Die S-21-Gegner verteidigen diese hässliche Bahnhofs-Trutzburg mit dem Daimlerstern und denken wohl an ihren eigenen schwäbischen Geldbeutel.

Da meint man, mit der Rettung der Parkbäume auch den ganzen Planeten retten zu müssen. Dass der Rest der Republik und Europas weiter holpernd in den alten Bahnhof oder langsam qietschend das Filstal hochfahren muss, interessiert sie nicht. Man fährt ja selbst Auto oder nimmt gleich das Flugzeug nach München. Hauptsache, man hat das richtige Bewusstsein, dann kann man voller Überzeugung den Anderen Unredlichkeit vorwerfen.

Karl Steudle, Mössingen

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22.09.2010, 12:00 Uhr

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