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Rund 27.000 Studenten werden erwartet

Prognosen über Einschreiberekord bestätigen sich

Die Uni wird im Wintersemester mehr Studierende haben denn je. Nach Abschluss vieler Bewerbungs- und Nachrückverfahren zeichnet sich ab, dass die Prognosen ziemlich genau waren: Im Wintersemester werden rund 27.000 Studenten eingeschrieben sein.

18.09.2012
  • Angelika Bachmann

Tübingen. Auf die ersten Wasserstandsmeldungen und Statistiken aus dem Studentensekretariat warten nicht nur die Lehrenden, die Seminare und Vorlesungen für das kommende Semester planen. Dass die Tübinger Universität mit dem doppelten Abiturjahrgang zum Oktober eine Rekordzahl an Studierenden erwartet, hat auch Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und darauf, wie voll die Tübinger Busse in den kommenden Monaten sein werden.

Nachdem die Bewerbungsphase weitgehend abgeschlossen ist, kann das Studentensekretariat jetzt erste Trends über Einschreibungen, Erstsemesterzahlen und Nachrücker vermelden. Dirk Stein, stellvertretender Leiter des Dezernats „Studium und Lehre“, rechnet anhand der bisherigen Einschreibungen mit 6000 Erstsemestern (vergangenes Wintersemester waren es 4500). Aktuell hätten sich bereits 25 000 Studierende rückgemeldet oder neu eingeschrieben. Hochgerechnet bis zum Ende aller Bewerbungs- und Nachrückverfahren werden es rund 27 000 sein. Das ist neuer Höchststand. Vergangenes Wintersemester waren 25 800 Studenten eingeschrieben.

Dabei sei die Zahl der Bewerbungen trotz des doppelten Abiturjahrgangs nur um etwa 15 bis 20 Prozent gestiegen. Stein zieht daraus den Schluss, dass die Zahl der Bewerbungen auch im kommenden Jahr wieder hoch sein wird – weil sich viele Abiturienten zum Beispiel für ein Auslandsjahr entschieden hätten. Die Bewerbungswelle aus dem doppelten Abi-Jahrgang werde sich deshalb wohl über zwei oder drei Jahre verteilen.

Noch unklar ist, wie sich die Einschreibezahlen in den Fächern ohne Zulassungsbeschränkung entwickeln werden, etwa in Skandinavistik, Französisch oder Chemie. Für die freien Fächer endet die Bewerbungsfrist am 30. September.

Ebenfalls bis zum 30. September können sich Studenten noch für das Losverfahren für zulassungsbeschränkte Studienfächer bewerben. Sollte es nämlich in einzelnen Fächern auch nach den Nachrückverfahren noch einzelne Plätze geben, werden diese über ein Losverfahren vergeben (weitere Informationen auf der Homepage des Studentensekretariats).

Etliche Fächer sind jedoch bereits komplett belegt. Zu diesen gehört – wie bereits in den Vorjahren – die Psychologie (3500 Bewerbungen auf 119 Plätze). Ausgebucht sind unter anderem die Kognitionswissenschaft (700 Bewerbungen auf 60 Plätze) und der Bachelor-Studiengang Biologie (1312 Bewerbungen auf 178 Plätze).

Prognosen über Einschreiberekord bestätigen sich
Noch bis zum 30. September kann man sich für einen Studienplatz an der Uni bewerben – allerdings nur noch für die freien Fächer. In den zulassungsbeschränkten Fächern laufen bereits die Nachrückverfahren.

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18.09.2012, 12:00 Uhr

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