Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Hintergrund

Prominente unter Verdacht

Diese Politiker und Prominenten sollen Briefkastenfirmen unterhalten haben.

05.04.2016
  • SID/AFP/DPA/MAD

Petro Poroschenko

Der ukrainische Präsident soll den Recherchen zufolge im August 2014 auf dem Höhepunkt des Krieges im Donbass mit der Gründung einer Offshore-Firma seinen Süßwarenkonzern juristisch auf die Britischen Jungferninseln verlegt haben. Das ukrainische Antikorruptionsbüro teilte mit: "Gemäß den geltenden Gesetzen gehört der Präsident nicht zur Liste der Funktionsträger, gegen die das Büro Ermittlungen aufnehmen kann."

Michel Platini

Der frühere Uefa-Boss soll sich 2007 mit der Bitte an die Kanzlei Mossack Fonseca gewandt haben, eine Briefkastenfirma in Panama zu eröffnen. Platini ließ mitteilen, dass alle seine Vermögenswerte den Schweizer Steuerbehörden bekannt seien. Der Franzose zahlt seine Steuern demnach seit 2007 in der Schweiz.

Lionel Messi

Der argentinische Fußball-Weltstar und sein Vater sollen sich über die Finanzkanzlei eine Strohfirma zugelegt haben. Von 2005 an soll er zum Schein seine Bildrechte an Offshore-Firmen übertragen haben. Von 2007 bis 2009 sollen der Barca-Superstar und sein Vater dem spanischen Fiskus 4,1 Millionen Euro vorenthalten haben. Der Prozess deswegen beginnt am 31. Mai. Messi hat die Steuerforderung inzwischen beglichen - plus Zinsen.

König Salman

Der Monarch von Saudi-Arabien soll ebenfalls Offshore-Firmen genutzt haben. Details sind bisher nicht bekannt.

Nawaz Sharif

Laut den Enthüllungen besitzen die Kinder Hussain, Hasan und Maryam des pakistanischen Premier über eine Briefkastenfirma Immobilien in London. Auch wenn Sharif selbst keine Briefkastenfirmen habe, werfe es Fragen auf, dass seine Kinder derartige Firmen unterhielten, sagte Umar Cheema vom pakistanischen Recherchezentrum CIRP.

Pilar de Borbón

Zu den Klienten von Mossack Fonseca gehörte über Jahrzehnte auch die spanische Infantin Pilar de Borbón, die ältere Schwester des früheren Königs Juan Carlos. Den Papieren ist zu entnehmen, dass sie 1974 die Führung der panamaischen Firma Delantera Financiera SA übernahm. Das Unternehmen wurde 40 Jahre später aufgelöst, fünf Tage nach der Thronbesteigung von Felipe VI., dem Neffen Pilars.

David Cameron

Die Spuren führen auch ins familiäre Umfeld des britischen Premierministers. Ein Verwandter soll in Verbindung zu einschlägigen Briefkastenfirmen stehen.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

05.04.2016, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Bürgermeisterwahl im ersten Anlauf entschieden Christian Majer holt in Wannweil auf Anhieb knapp 60 Prozent
Klarer Sieg fürs Aktionsbündnis: Kein Gewerbe im Galgenfeld 69,6 Prozent beim Bürgerentscheid: Rottenburg kippt das Gewerbegebiet Herdweg
Warentauschbörse Stetes Kommen und Gehen
Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Wannweil Jetzt muss er Kante zeigen
Amtsgericht Horb verhandelt Cannabis-Besitz Hanfkekse aus eigenem Anbau
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball