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Pforzheim

Prozess um Anschlag auf Asylheim: Sagt der Angeklagte aus?

Der Prozess um den Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Remchingen (Enzkreis) könnte früher vorbei sein als erwartet.

20.04.2016
  • dpa/lsw

Pforzheim. Er wird heute in Pforzheim fortgesetzt. Der Anwalt des 42 Jahre alten Angeklagten hat angedeutet, dass sein Mandant möglicherweise gesteht. Der Brandanschlag auf die unbewohnte Unterkunft sei keine rechtsextrem motivierte Tat gewesen, betonte er. Der angeklagte Familienvater und gelernte Kfz-Mechaniker soll im Juli vergangenen Jahres Feuer in dem leerstehenden früheren Vereinsheim gelegt haben. Es hätte ein Zuhause für vier bis fünf Flüchtlingsfamilien werden sollen. Jetzt muss es abgerissen werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Der Vorsitzende Richter Andreas Heidrich will zu Beginn der Verhandlung am Mittwoch das Ergebnis eines Gesprächs vom Montag zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht mitteilen. Danach bekommt der Angeklagte zwei Stunden Zeit für seine Aussage. «Der Fortgang des Verfahrens wird dann von seiner Entscheidung abhängen», sagte der Richter.

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20.04.2016, 06:39 Uhr | geändert: 20.04.2016, 03:30 Uhr

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