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Pforzheim

Prozess um Anschlag auf Remchinger Asylunterkunft

Wegen eines Brandanschlags auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Remchingen beginnt an diesem Freitag (15. April) in Pforzheim der Prozess gegen einen Mann aus dem Enzkreis.

11.04.2016
  • dpa/lsw

Pforzheim.Die Anklage vor der Außenstelle des Landgerichts Karlsruhe laute auf Brandstiftung in zwei Fällen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Pforzheim am Montag mit. Der zum Zeitpunkt der Tat 42 Jahre alte Mann soll im Juli vergangenen Jahres absichtlich Feuer in dem ehemaligen Vereinsheim gelegt haben (Az.: Kls 93 Js 9779/15). Verletzt wurde niemand. Im gleichen Verfahren wird auch eine weitere Brandstiftung verhandelt, die dem Mann zur Last gelegt wird.

Der Angeklagte, der die Tat in Remchingen bestreitet, war im Oktober 2015 festgenommen worden. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung hatte die Polizei mehrere Beweismittel sichergestellt. Er ist vorbestraft - allerdings nicht wegen Brandstiftung oder rechtsextremistischer Umtriebe. Die andere Brandstiftung vom Januar 2015, bei der er im Ortenaukreis in einem Bäckerei-Container Feuer gelegt haben soll, gab er zu. Der Prozess zieht sich über mehrere Wochen; voraussichtlich letzter Verhandlungstag ist der 8. Juni.

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11.04.2016, 12:55 Uhr | geändert: 11.04.2016, 12:45 Uhr

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