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Stuttgart

Prozess um Terrorausbildung: Anklage will Haft

Im Prozess um die mutmaßlich geplante Terrorausbildung eines 30-Jährigen in Syrien hat die Anklage gut eineinhalb Jahre Haft und die Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie gefordert.

26.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Dem zum Islam konvertierten Angeklagten wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft zeigte sich in ihrem Plädoyer am Mittwoch im Landgericht Stuttgart überzeugt, dass der Mann seine vor Zeugen geäußerten Pläne, sich in Syrien der Terrormiliz IS anzuschließen, auch in die Tat umsetzen wollte. Er war vergangenen Sommer auf der Reise in Ungarn festgenommen worden.

Die Verteidigung bezweifelte, dass der Angeklagte tatsächlich den festen Entschluss gefasst habe, für den IS zu kämpfen - und forderte daher einen Freispruch. Der Mann gilt wegen einer psychischen Erkrankung als vermindert schuldfähig. Weil ihm Reisen ins Ausland generell untersagt waren, steht er auch wegen eines Verstoßes gegen das Passgesetz vor Gericht. Er selbst beteuerte zum Abschluss, er habe niemals vorgehabt, Menschen zu töten. Das Urteil sollte um 14.00 Uhr verkündet werden.

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26.04.2017, 06:06 Uhr | geändert: 26.04.2017, 12:01 Uhr

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