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Prozess um illegale Weitergabe von Eizellen: Nächste Runde
Ein Katheter wird für einen Embryotransfer mit einem Embryo befüllt. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv dpa/lby
München

Prozess um illegale Weitergabe von Eizellen: Nächste Runde

Der Prozess um die illegale Weitergabe von Eizellen geht in die nächste juristische Instanz.

26.03.2018
  • dpa/lby

München. Nachdem drei Vorstände eines Embryonenspende-Netzwerks aus Schwaben vom Amtsgericht Dillingen freigesprochen wurden, hat die Staatsanwaltschaft nun Berufung gegen das Urteil eingelegt. Das teilte die Behörde am Montag mit. Nun müsse sich voraussichtlich das Landgericht Augsburg mit dem Fall befassen.

Die Staatsanwaltschaft hatte den drei Männern die missbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken in 33 Fällen zwischen Februar 2014 und Oktober 2015 vorgeworfen. Sie hätten Embryonen, die bei der künstlichen Befruchtung eines Paares übrig bleiben, an ungewollt kinderlose Paare übermittelt. Rechtlich sei es dabei relevant, ob es sich um befruchtete oder noch nicht befruchtete Eier handelt, der letztere Fall sei strafbar.

In der Urteilsbegründung hielt das Amtsgericht den zwei Ärzten sowie einem Mitarbeiter des Netzwerks zugute, dass sie sich über ihr Handeln zunächst ausführlich rechtlich informiert hatten.

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26.03.2018, 14:28 Uhr | geändert: 26.03.2018, 13:30 Uhr

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