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Ulm

Prügeltod von Raphael: Notarzt vermutet Misshandlung

Im Prozess um den Prügeltod des kleinen Raphael aus Geislingen (Kreis Göppingen) hat der damals herbeigerufene Notarzt den Verdacht der Misshandlung geäußert.

20.04.2016
  • dpa/lsw

Ulm. «Es war einfach die Auffindesituation und die Wenig-Besorgtheit der Angehörigen», sagte der Mediziner am Mittwoch vor dem Landgericht Ulm. «Normalerweise sind die Angehörigen besorgt bei so einem Unfall.» Die Mutter und ihr damaliger Lebensgefährte hätten sich aber ungewöhnlich zurückhaltend verhalten, als der Vierjährige bewusstlos im Kinderzimmer lag.

Die 28-Jährige und ihr damaliger Partner sollen Raphael 2011 misshandelt und damit seinen Tod verursacht haben. Wer zugeschlagen hat, ist unklar. Der kleine Junge hatte vor fünf Jahren durch Schläge schwere Hirnverletzungen und -blutungen erlitten. Der Notarzt hatte das Kind zwar noch reanimiert, doch der Vierjährige starb kurze Zeit später in einer Klinik in Tübingen an seinen Verletzungen.

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20.04.2016, 10:58 Uhr | geändert: 20.04.2016, 10:00 Uhr

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