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Stuttgart

Psychosoziale Prozessbegleiter starten ihre Arbeit

Opfer schwerer Gewalttaten - vor allem Kinder und Jugendliche - haben seit dem 1.

03.01.2017

Von dpa/lsw

Eine Beraterin sitzt in einem Gerichtssaal mit einer Zeugin. Foto: Prävent Sozial/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Januar einen rechtlichen Anspruch auf eine psychosoziale Prozessbegleitung. Besonders schutzbedürftigen Zeugen steht dann auf Antrag eine Fachkraft zu, die sie vor, während und nach der Hauptverhandlung unterstützt.

Das Bundesgesetz zur Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren war bereits 2015 in Kraft getreten, allerdings mit Ausnahme der Regelungen zur psychosozialen Prozessbegleitung, um den Bundesländern mehr Zeit zum Aufbau der erforderlichen Strukturen einzuräumen.

Das baden-württembergische Justizministerium initiierte zu diesem Zweck ein Pilotprojekt, das in den Landgerichtsbezirken Stuttgart, Karlsruhe und Ellwangen erste Erfahrungen sammelte. Unter Leitung des Vereins Bewährungshilfe Stuttgart und dessen Tochtergesellschaft PräventSozial betreuten drei Prozessbegleiter über hundert Fälle. Inzwischen sollen etwa 45 weitergebildete Fachkräfte im Südwesten zur Verfügung stehen.

«Wie das neue Gesetz zukünftig umgesetzt werden wird, das wird die Praxis aber noch zeigen», sagt die psychosoziale Prozessbegleiterin und Leiterin des Pilotprojekts, Tina Neubauer.

Eine Beraterin sitzt in einem Gerichtssaal mit einer Zeugin. Foto: Prävent Sozial/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
3. Januar 2017, 07:01 Uhr
Aktualisiert:
3. Januar 2017, 06:51 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Januar 2017, 06:51 Uhr

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