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Wirtschaft

RANDNOTIZ: Die letzte Bastion fällt

Die Deutschen waren mal auf vielen Gebieten die Besten. Land der Dichter und Denker, Beethoven und - na ja - Mozart, Daimler und Benz.

14.11.2015

Von HELMUT SCHNEIDER

Übrig geblieben ist nicht mehr viel, nachdem Volkswagen kein sauberes Auto und der deutsche Fußball kein Märchen mehr ist. Nur ein einziges Alleinstellungsmerkmal, bei dem uns im globalen Ranking niemand den Rang ablaufen kann, ist geblieben: Die freie Fahrt für freie Bürger hat auch keine grüne Regierung bislang anzutasten sich getraut.

Doch die letzte Bastion wird fallen - nicht weil Grünen-Chef Anton Hofreiter in 40 Jahren Bundeskanzler wird, sondern weil Googles selbstfahrendes Auto in 20 Jahren die deutschen Straßen verstopfen wird. Jawoll - verstopfen! Kalifornien, das dem Rest der USA und der Welt immer eine Generation voraus ist, hat es gerade gezeigt: Zwei Cops stoppen das lahme Roboter-Auto, weil es auto-matisch und auto -nom fährt. Also ohne den Stör- und Unfallfaktor Mensch. Motto: Hier fahr ich, ich kann nicht anders.

Das ist auch im Lande Luthers, einem weiteren best of world, die Zukunft. Wir wollen ihr freudig entgegenfiebern. Auch wenn wir dann mit dem selfie- und google-getriebenen Tempolimit den letzten Standortvorteil verlieren. Es sei denn Anton Hofreiter wird doch Bundeskanzler.

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Erstellt:
14. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
14. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. November 2015, 12:00 Uhr

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